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Aus: Ausgabe vom 26.11.2020, Seite 2 / Inland
Coronapandemie in der BRD

Beratungen über Coronaregeln

RKI meldet mehr Tote denn je im Zusammenhang mit Covid-19
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Helfer der Johanniter in einem Testzentrum am Flughafen Hannover (16.10.2020)

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 410 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit ist am Mittwoch morgen ein neuer Höchstwert erreicht worden. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg demnach auf 14.771. Der bislang höchste Stand war Mitte April mit 315 gemeldeten Todesfällen binnen eines Tages erreicht worden.

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden lag am Mittwoch bei 18.633. Das waren gut 1.000 Fälle mehr als vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI hervorgeht. Am vergangenen Mittwoch hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 17.561 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der weltweiten Infektionswelle insgesamt 961.320 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 in der Bundesrepublik. Nach Schätzungen des Instituts sind rund 656.400 Menschen inzwischen genesen.

Bei den Beratungen zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder über die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zeichnete sich am Mittwoch nachmittag ab, dass der zunächst bis Ende November befristete »Teillockdown« voraussichtlich bundesweit bis zum 20. Dezember verlängert werden könnte. Die Kanzlerin machte laut einer Onlinemeldung von Bild deutlich, dass der Bund »nicht den ganzen Winter« über Finanzhilfen für die betroffenen Branchen im bisherigen Umfang leisten könne.

Nach einem Bericht der Deutschen Presseagentur wurde allerdings eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen über die Weihnachtsfeiertage und Silvester erwartet. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hält Beschränkungen bis ins neue Jahr hinein für nötig. »Die Kapazitäten der Krankenhäuser dürfen nicht ausgereizt werden«, sagte er am Mittwoch.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnte derweil vor strengeren Vorgaben für die Kundenzahl in Geschäften: Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Regelung, nur noch einen Kunden pro 25 statt wie bisher pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche zuzulassen, hält HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth für gefährlich. Es sei nicht im Sinne der Eindämmung der Pandemie, wenn viele vor den Geschäften wartend bei kalter Witterung eng beieinander stünden, betonte er am Mittwoch. (dpa/jW)

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