Zum Inhalt der Seite

Bedrohte Anwältin will Belohnung verdoppeln

Frankfurt am Main. Die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz hat eine Belohnung für Hinweise auf die Verfasser von Drohmails gegen sie ausgelobt und erwägt die Verdoppelung der Summe. Zunächst habe sie auf Twitter 5.000 Euro privates Geld angeboten, sagte die einstige Nebenklägerin im NSU-Prozess am Sonnabend der Deutschen Presseagentur. »Daraufhin haben sich viele Leute gemeldet, die gerne für eine Belohnung spenden wollen«, berichtete Basay-Yildiz. Die Rechtsanwältin hatte vor gut zwei Jahren das erste Drohschreiben einer Serie extrem rechter Mails mit »NSU 2.0«-Unterschriften erhalten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!