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Nord Stream 2: US-Sanktionsdruck wächst

Washington. Die US-Regierung sieht die deutsch-russische Ostseepipeline Nord Stream 2 auf den letzten Metern vor dem Aus und erhöht den Sanktionsdruck auf beteiligte europäische Unternehmen. »Diese Pipeline findet nicht statt«, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter. Die Regierung habe eine Anzahl an Unternehmen und Personen identifiziert, denen nach dem Sanktionsgesetz gegen Nord Stream 2 erste Strafmaßnahmen drohten. Die Betroffenen würden derzeit kontaktiert und über die möglichen Sanktionen informiert. Der Vorsitzende des Bundestagswirtschaftsausschusses, Klaus Ernst (Die Linke), bezeichnete das Vorgehen der USA am Sonntag gegenüber dpa als »Mafiamethode«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2020, Seite 2, Inland

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