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Fall Amri: Hinweis nicht weitergeleitet

Berlin. Ein Verfassungsschützer aus Mecklenburg-Vorpommern ist im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz erheblich in Erklärungsnot geraten. Nach Einschätzung von Teilnehmern seiner geheimen Zeugenvernehmung konnte der frühere Referatsleiter am Donnerstag abend nicht schlüssig erklären, weshalb er im Februar 2017 den Hinweis eines Mitarbeiters auf mögliche Hintermänner des Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri aus dem Berliner Clanmilieu nicht an Ermittler oder das Bundesamt für Verfassungsschutz weitergegeben hatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2020, Seite 2, Inland

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