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Aus: Ausgabe vom 07.11.2020, Seite 12 / Thema
Kunst der DDR

Die Welt, wie ich sie denke

Zum 100. Geburtstag des Malers Willi Neubert
Von Peter Michel
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Willi Neubert: »Stahlwerker II« (1968), Öl, 144 x 125 cm Willi Neubert: »Internationale Solidarität«, Wandbild an einer Fassade des ehemaligen Eisen- und Hüttenwerkes in der Nähe des Hauptbahnhofs Thale, Emailmalerei auf Stahlplatten, 7,50 x 25 Meter, geschaffen 1978 für die Stadthalle Suhl, 2010 neu montiert in Thale

Im Hüttenmuseum des Harzstädtchens Thale geht dieser Tage eine Ausstellung zu Ende, die am 19. September 2020 eröffnet worden war. Sie zeigte anlässlich seines 100. Geburtstages eine kleine Auswahl der Werke Willi Neuberts, darunter den Entwurf für die Deckengestaltung im Inneren des Pressecafés am Berliner Alexanderplatz. Zunächst war es nach der »Wende« auch in Thale still um ihn und sein Schaffen geworden. Doch der Wernigeröder Kunst- und Kulturverein widmete ihm schon 1995 eine Werkschau, und Städte aus den alten Bundesländern – wie Würzburg oder Baden-Baden – bemühten sich um seine Bilder. So erwachte auch in Thale wieder das Interesse. In den Rathaussälen wurden 1996 82 Gemälde, Graphiken, Collagen und Emailarbeiten ausgestellt. Die heute beendete Exposition im Hüttenmuseum ist seine dritte an diesem Ort. Die Stadt ehrte damit einen ihrer großen, international bekannten Söhne, dessen künstlerischer Nachlass liebevoll von seiner Familie bewahrt und gepflegt wird.

Kennengelernt hatte ich Willi Neubert in Halle anlässlich der Eröffnung einer Bezirkskunstausstellung in den 1970er Jahren. In seinem Atelier am Musestieg in Thale, das er sich nach eigenen Entwürfen bauen ließ – mit einer großen Fensterfront und geeignet für die Arbeit an großen Formaten –, sahen wir uns öfter. Noch vor seinem Tod 2011 hatte er erleben dürfen, wie seine Heimatstadt ihn 2006 zum Ehrenbürger ernannte und wie sich der Bürgermeister für die Rettung seines Wandbildes »Internationale Solidarität« engagierte. Dieses Bild war in der von Neubert entwickelten Technik der Emailmalerei auf Stahlplatten entstanden und zu DDR-Zeiten gemeinsam mit zwei weiteren Bildern an der Fassade der Suhler Stadthalle angebracht worden. Nach der »Wende« wurden diese Bilder entfernt, eingelagert und so jahrelang aus dem Bewusstsein der Menschen verdrängt. Es war ein Glück für ihn, als anlässlich seines 90. Geburtstages am 9. November 2010 sein Wandbild als Dauerleihgabe der Stadt Suhl in Thale an repräsentativer Stelle im öffentlichen Stadtraum am Eingang des Bodetales neu eingeweiht wurde. Dieses Bild demonstriert beispielhaft seine menschliche Haltung, seine Fähigkeit zur kompositorischen Beherrschung großer Flächen und seinen künstlerischen Bezug zur klassischen Moderne, vor allem zum Werk Pablo Picassos und Fernand Légers.

Am 27. August 2011 hielt ich auf dem Friedhof in Thale – neben dem Bürgermeister und einem Pfarrer, der lange mit dem Künstler bekannt war – eine Trauerrede auf ihn. Wenn ein solcher Mensch stirbt, sieht man ihn neu, in seiner ganzen Größe. Mir und anderen war Willi Neubert ein Freund gewesen, mit dem man über seine Freuden und Leiden, Ängste und Hoffnungen, seine Sorgen und Geheimnisse und alles, was sonst das Herz bedrückte, reden konnte. Niemand in der Welt kann ohne Freundeshilfe seinen Weg machen. »Der Tod entwaffnet den Hass«, schrieb Melchior Grimm, »bringt Neid und Verleumdung zum Schweigen und erlaubt der Gerechtigkeit, ihre Stimme zugunsten derer zu erheben, die ein Recht auf Bewunderung durch die Nachwelt haben.«¹ »In der Einheit des Schlichten und Tiefgründigen«, sagte ich in meiner Trauerrede, indem ich – wie in einem Dialog – den Toten ansprach, »gedenken wir deines Lebens und deiner Kunst. Dein Tun war frei von Eigennutz. Dein Werk entsprang einem starken und ordnenden Willen, dem Drang, die Welt zu erfassen, wie sie ist, und ihr zu sagen, wie sie sein sollte, um besser und glücklicher zu sein. In deiner Kunst war etwas Wärmeres als bloße Artistik. Du wolltest mit ihr den Menschen etwas Gutes tun, um ihnen leben zu helfen, wie sie dir geholfen haben. Und es ist unmöglich, zwischen deiner Person mit ihrer Charakterstärke und deiner künstlerischen Arbeit zu unterscheiden. Eines kam aus dem anderen. Eitelkeit war dir fremd. Als Künstler bist du Arbeiter geblieben, wenn auch die Eitlen das vielleicht als Makel empfanden. Gerade das aber war es, was dir Freunde brachte. Wo deine Wurzeln waren, hast du nie vergessen.«

Weg ins Leben

Da gab es im böhmischen Brandau in den 1920er, 1930er Jahren den Schüler Neubert, der sehr gern zeichnete und malte. Dort war er am 9. November 1920 geboren worden. Heute gehört dieses kleine, kaum 300 Einwohner zählende Dorf unter dem Namen Brandov zur Tschechischen Republik. Bei Ausstellungen von Schülerzeichnungen in der Brandauer Schule fielen seine Arbeiten auf. Sie offenbarten ein eigenwilliges Talent, das stärkerer Förderung bedurfte. Doch seine Eltern besaßen als Arbeiter nicht das Geld, um ihn auf eine Kunstschule zu schicken. Als Hilfsarbeiter in einer Metallhütte musste er nach seiner Schulentlassung den Lebensunterhalt für die Familie mitverdienen. Kaum hatte er sich zum Maschinenschlosser qualifiziert und als Kon­struktionszeichner in Plauen gearbeitet, wurde er 1940 zur Wehrmacht eingezogen. Aus dem Krieg kam er – wie so viele – krank zurück. Zunächst suchte er sich Arbeit in der Landwirtschaft. Bald danach aber ging er als Stahlwerker in das Eisenhüttenkombinat Thale. Dort endlich geschah das, was ihm seine Eltern nicht hatten ermöglichen können: Sein Betrieb schickte ihn 1950, als er schon 30 Jahre alt und mehrfach als Aktivist ausgezeichnet worden war, zum Studium an die Kunsthochschule Burg Giebichenstein nach Halle. Zu seinen Lehrern gehörten Erwin Hahs und Ulrich Knispel. 1953 kehrte er als professioneller Maler und Graphiker nach Thale zurück, wo ihm sein Betrieb ein Atelier einrichtete. Und diesem Betrieb blieb er treu.

Hierin besteht das Typische einer künstlerischen Biographie, die ihren Ursprung in einfachen Verhältnissen hat und die auf solche Weise wohl nur in der DDR möglich war. Willi Neubert war in dieser Hinsicht kein Einzelfall. Gerade in den Jahren nach den materiellen und geistigen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit des Wiederaufbaus gehörte er zu denen, die ihre Fähigkeiten und Talente nun entfalten und einsetzen konnten. Für die später Geborenen war er bald einer der »Alten«. Doch wer seine Entwicklung verfolgen konnte, bemerkte ein ständiges Reifen, ein fortwährendes Erneuern des zu Beginn gefundenen künstlerischen Ansatzes. Wenn sich auch manche der formalen Mittel langsam wandelten, differenzierten, wenn zum Beispiel expressionistische Elemente immer stärker hervortraten, so änderte er sich doch in seiner Haltung nicht. Ein Freundschaftsvertrag verband ihn mit seinem Betrieb. Ab 1954 arbeitete er im »Künstlerkollektiv Harz« mit. 1960 bis 1962 und 1970 bis 1971 lehrte er bereits an der Halleschen Hochschule für industrielle Formgestaltung (HIF). 1971 wurde er Professor und Direktor des Instituts für Architekturemail der HIF in Thale. 1963 erhielt er den Kunstpreis der DDR und 1964 den Nationalpreis für sein großartiges Gemälde »Schachspieler«. Seit 1974 war er Mitglied der Akademie der Künste der DDR.

Für ihn war der »Bitterfelder Weg« kein Sonderweg; er war ihn schon gegangen, bevor es Beschlüsse dazu gab; die Bindung an den Betrieb, der ihn so gefördert hatte, riss nicht ab. Dort fühlte er sich zu Hause und kam nicht – wie zuvor Adolf Menzel und später zahlreiche andere Künstler – nur als Gast in ein Eisenwalzwerk. In seinem Tafelbild »Arbeiteraufstand 1923« griff er erstmals ein wichtiges Thema aus der Geschichte der Arbeiterbewegung auf. 1960 entstand ein erstes Diskussionsbild, später – 1969 – seine bekannte »Neuererdiskussion«. Immer wieder stellte er Arbeiter dar. Das waren seine Kollegen und Freunde – mit ihren individuellen Eigenheiten, ihrem Stolz, ihren harten Arbeitsbedingungen und ihrer Streitlust. »Mir ging und geht es (…) immer um selbstbewusste Menschen, die die Entwicklung vorwärtstreiben – nicht im Sinne von falschen Idealisierungen«, schrieb Neubert in seiner »Selbstbefragung«.²

Seine Werke werden heute als »Propagandakunst« herabgewürdigt. Als die Galerie der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde 2005 für eine Neubert-Ausstellung seine Bilder »Schachspieler« und »Stahlwerker I« aus dem Fundus der Galerie Neue Meister in Dresden ausleihen wollte, erhielt sie die Auskunft, die Gemälde seien in einem schlechten restauratorischen Zustand und könnten deshalb nicht herausgegeben werden. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Erst 2018/19 war sein »Schachspieler« in einer vom Publikum geforderten Bestandspräsentation des Albertinums Dresden wiederzusehen. Heute steht dieses Werk auf der Homepage des Deutschen Schachbundes. Auch etliche Onlineshops bieten Kunstdrucke von Neuberts Arbeiten an.

Anregungen und Herausforderungen

Nun hat sich seit 1989 die Welt grundsätzlich verändert. Schon in den 1980er Jahren hatte es auch in der DDR im Namen »reiner Ästhetik« abwertende Kritik an solcher Kunst gegeben, nicht nur an der Willi Neuberts. Mancher der vorwiegend jüngeren Kritiker, die ein »zweckfreies Spiel« in den Künsten für das Nonplusultra hielten, erkannte erst später, dass die naive Adorationshaltung gegenüber dem »letzten Schrei« – wie sie spät erwachten Provinzlern eigen ist – in letzter Konsequenz zum Abbau künstlerischer Werte führt. Die Maßstablosigkeit des heutigen Kunstbetriebs ist das Resultat solchen Denkens. Hier haben jene Kritiker nur das nachvollzogen, was spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen großen Teil der westlichen, marktgesteuerten Kunstszene dominiert.

Natürlich war Willi Neubert neuen Entwicklungen in der bildenden Kunst gegenüber ebenso aufgeschlossen wie bestimmten Phasen der klassischen Moderne. Er suchte sich jene Anregungen und Herausforderungen, die ihm entsprechend seinem Naturell am nächsten waren: bei Picasso und Paul Cézanne, in der proletarisch-revolutionären Kunst, bei Léger, auch beim italienischen Realismo, vor allem bei Renato Guttuso, der ihm für seine Diskussionsbilder wichtige Ideen vermittelte. Und er setzte sie auf seine Weise um. Neubert interessierten besonders jene künstlerischen Impulsgeber, die in der Lage waren, kraftvolle Gegensätzlichkeit zu provozieren. Nicht von ungefähr studierte er immer wieder Werke des Abstraktionismus oder Max Beckmanns, in denen heftige, energiegeladene Spannungen von Farben und Formen den Betrachter unmittelbar anspringen. Diese Spannungen beherrschen auch seine Landschaften und Porträts.

Aus mehreren Gründen war Picasso einer seiner bedeutendsten Impulsgeber. Der Schriftsteller Ilja Ehrenburg erinnerte sich in seinen Memoiren an ein Gespräch mit Picasso: »Als ich Pablo (…) meine Vorliebe für die Impressionisten gestand, meinte er: ›Sie wollten die Welt schildern, wie sie sie sahen. Mich reizt das nicht. Ich will die Welt schildern, wie ich sie denke.‹«³ In diesem Geist schuf Willi Neubert zahlreiche Bilder, doch in nur wenigen – unter anderem in seinem großformatigen Ölgemälde »Erinnerungen an 1936/1945« – gibt es direkte Picasso-Zitate. In die Bildelemente und die Farbnebel hinein setzte er die Worte »Legion Condor« und »Anne Frank«. Farben, Formen und Schriftzüge, Dunkelheiten und aufbrechendes Licht, Angedeutetes und deutlicher Sichtbares provozieren das Nachdenken über eine blutige Phase der Geschichte. Dieses Bild entstand 1996 anlässlich des 60. Jahrestages des Beginns des Spanischen Bürgerkrieges. Neubert hatte auch nach der »Wende« seine Haltung nicht geändert. Wir begreifen diese Bildtafel als aktuelle Mahnung vor Faschismus und Krieg.

Tendenz zur großen Form

Willi Neubert erarbeitete wichtige Voraussetzungen dafür, dass gemeinsam mit dem Eisenhüttenwerk und der HIF in Thale ein von ihm geleitetes Institut für baugebundene Kunst entstand, in dem die Emailmalerei auf Metallplatten zur wandgerechten bildlichen Darstellung an Bauwerken als eigenständige Technik entwickelt werden konnte. Diese Methode wurde von ihm entscheidend geprägt. Sie erfordert einfühlsames Hineindenken in die Veränderungen der Emailfarben beim Aufschmelzen und hat zugleich den Vorteil, dass sich diese Bilder bei jedem Regenguss selbst reinigen. Hier vereinigten sich seine Erfahrungen als Stahlwerker und Künstler. Es entstanden dreizehn Wandbilder, die Willi Neubert in dieser Technik schuf. Von diesen dreizehn sind sieben noch unverändert zu sehen. Erst vor wenigen Jahren entdeckten wir eines am »Ahorn«-Berghotel auf dem Reinhardsberg im thüringischen Friedrichroda wieder.⁴ Dieses Hotel war bis zur »Wende« das Erholungsheim »August Bebel« des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund der DDR). Andere seiner Wandbilder wurden zu Opfern des Wende- und Nachwendevandalismus.

Sein Emailfries am Berliner Pressecafé wurde 1970 angebracht; es umschließt den oberen Teil des Baukörpers, ist 76 Meter lang und 3,50 Meter hoch. Für diesen Standort hatte es mehrere Konzepte gegeben, darunter einen Entwurf des Womacka-Schülers Heinrich Tessmer. Man entschied sich für Neuberts Vorschlag. Dieser Fries war Teil eines Ensembles von Kunstwerken, die mit den Neubauten am Alexanderplatz entstanden: Walter Womackas Wandmosaik am Haus des Lehrers, das Kupferrelief am Haus des Reisens, sein Brunnen der Völkerfreundschaft, Erich Johns Weltzeituhr, die Bauarbeiterdenkmale von Gerhard Thieme und Gerhard Rommel und andere. Seit einiger Zeit besteht das konkrete Vorhaben, Neuberts Fries im Zusammengang mit einer kompletten Fassadensanierung des unter Denkmalschutz stehenden Pressehochhauses wieder freizulegen und zu restaurieren. Das geschieht gegenwärtig; eine weiße Folie verdeckt noch das Werk. Im Jahr 2021 – womöglich schon im Frühjahr – soll es wieder eingeweiht werden. Das Denkmalamt des Berliner Senats plant dafür eine besondere Veranstaltung; der Enkel Willi Neuberts wird eine Ausstellung aus dem Werk seines Großvaters für diesen Anlass vorbereiten. Wieder ein Sieg der Vernunft. Eine solche Besinnung ist wohl kaum von jenen zu erwarten, die das von Stadtplanern und Architekten der DDR geschaffene Erscheinungsbild des Alexanderplatzes durch unsensibel hineingepresste Neubauten und überdimensionierte Hochhäuser verschandeln.

Nichts ist vergessen!

Vor dem Abriss des Palastes der Republik verschwand auch Willi Neuberts Ölgemälde »Gestern – Heute«, das 1975 entstand und Elemente simultaner Darstellung vereinigte, im Depot des Deutschen Historischen Museums. Das Hüttenwerk und das Institut in Thale existieren nicht mehr; sie wurden »abgewickelt«. Vor mehr als zwei Jahren beschädigten Unbekannte eine Emailleplatte am Grab Willi Neuberts und seiner Frau auf dem Friedhof in Thale. Die Täter wurden nicht ermittelt.

Am Werk Willi Neuberts berührt mich die Unmittelbarkeit des Empfindens, das kraftvoll Widersprüchliche und die eigenwillige Verallgemeinerungsweise der Darstellung, die Direktheit beim Hinlenken auf das Wesentliche. Die Tendenz zur großen Form, wie sie für Wandbilder gebraucht wird, findet sich auch in kleineren Formaten und in exzellenten Holzschnitten wieder. In seinen Bildern spiegelt sich die Geradheit seines Wesens. Damit hatte er zu DDR-Zeiten manche Probleme, denn dort gab es bis in die 1960er Jahre hinein – und teilweise noch später – genügend Kritiker, die genau zu wissen glaubten, wie die Künstler zu malen hatten. Mit seiner unbeirrbaren Haltung stärkte Willi Neubert so manchem Künstlerkollegen, darunter Willi Sitte, in Krisensituationen den Rücken. Und das wird nicht vergessen, auch heute nicht – in einer Zeit des vorsätzlich betriebenen Gedächtnisverlusts.

Anmerkungen

1 Melchior Grimm: Genie und Mitwelt, in: Paris zündet die Lichter an. Literarische Korrespondenz, Leipzig 1977, S. 349

2 Willi Neubert: Selbstbefragung – Über Augenschein und Ursachen nationaler Wesenszüge der Kunst der DDR, in: Bildende Kunst, Heft 6/1979, S. 306

3 Ilja Ehrenburg: Menschen, Jahre, Leben. Memoiren. Erstes Buch, Verlag Volk und Welt, Berlin 1982, S. 212

4 Es ist nicht zerstört. Die Wikipedia-Seite zu Willi Neubert enthält hier einen Fehler.

Peter Michel erinnerte an dieser Stelle am 20. Juli 2020 an den Bildhauer Karl-Heinz ­Appelt.

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