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Anklage gegen KSK-Soldaten

Dresden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen KSK-Soldaten erhoben, in dessen Garten in Collm (Landkreis Nordsachsen) bei einer Durchsuchung im Mai illegale Waffen – darunter eine Sturmgewehr – und zwei Kilogramm Sprengstoff gefunden worden waren. Dem Angehörigen des Kommandos Spezialkräfte werde vorgeworfen, gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben, teilte die Ermittlungsbehörde am Mittwoch in Dresden mit. Der Beschuldigte sitze nach wie vor in Untersuchungshaft und hat sich den Angaben zufolge bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2020, Seite 4, Inland

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