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Aus: Ausgabe vom 17.10.2020, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage
Notwendiger Protest in der Pandemie

»Das ›Business as usual‹ führt unweigerlich zu Katastrophen«

Über den Zusammenhang von Coronavirus und Klimakrise, das Interesse von Arbeitern am Schutz von Wildtieren und »ökologischen Leninismus«. Ein Gespräch mit Andreas Malm
Interview: Christian Stache
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Protestaktion von Greenpeace in Bukarest (2007)

In Ihrem neuen Buch »Klima|x« vergleichen Sie die Coronakrise mit der Klimakrise. Welcher Zusammenhang besteht zwischen beiden Entwicklungen?

Wenn wir die Coronakrise als Zoonose ernst nehmen, SARS-CoV-2 also von Wildtieren auf den Menschen übersprang, ist sie ein Symptom der ökologischen Krise. Wenn unsere Ökonomien die Lebensräume der wilden Tiere zerstören, strömen die Viren zu uns. Würden wir die Natur in Frieden lassen, machte sie uns keinen Ärger. Aber kapitalistische Konzerne radieren die Habitate aus, um noch mehr Weideland und Plantagen zu schaffen, Öl und andere Rohstoffe zu fördern, Tiere zu jagen und in die Kreisläufe des Wildtierhandels einzuspeisen. All das sind Wege, über die Menschen in Kontakt mit Viren kommen können.

Der Trend zu mehr zoonotischen Infektionen ist zwar nicht so linear wie der ansteigender Durchschnittstemperaturen. Trotzdem sind sie vergleichbar. Die globale Erkrankung und die globale Erwärmung sind parallele Entwicklungen und zwei Elemente der ökologischen Krise. Sie bestärken einander auch vielfältig. Die Abholzung von Urwäldern ist zum Beispiel der wesentliche Grund für die Ausbreitung zoonotischer Krankheiten und zugleich der zweitwichtigste für steigende CO2-Emissionen. Höhere Temperaturen wiederum veranlassen Tiere dazu, in Gegenden mit erträglichen klimatischen Bedingungen zu migrieren, und steigern dadurch das Risiko, dass Viren sich in den neuen Gebieten verbreiten.

Die Coronakrise sollte man vielleicht mit einem katastrophalen Klimaereignis vergleichen, wie den jüngsten Flächenbränden in den USA. Die beiden zugrundeliegenden Entwicklungstrends sind säkularen Ursprungs und miteinander verbunden. Alle Indikatoren weisen darauf hin, dass in Zukunft weitere Pandemien, Hitzewellen, Flächenbrände, Hurri­kans und so weiter folgen werden. Das »­Business as usual« führt unweigerlich zu diesen Katastrophen.

In Ihren früheren Arbeiten zum Klimanotstand haben Sie nachgewiesen, dass das fossile Kapital insbesondere in den imperialistischen Staaten des Westens für den an­thro­pogenen Treibhauseffekt verantwortlich ist. Gibt es einen ähnlichen Schuldigen für die Coronakrise? Die Leitmedien präsentieren sie bisher eher als eine Art Naturkatastrophe.

Eines der größten Probleme in diesem Jahr ist, dass die ökologische Dimension, das heißt die sozialen Ursachen der Krise, völlig außen vor geblieben sind. Das steht im Widerspruch zur Situation von 2018, als die europäischen Hitzewellen, Dürren und Flächenbrände relativ schnell in den Medien und politischen Debatten mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wurden. Bis dahin hatten die Klimawissenschaftler und -bewegungen allerdings drei Jahrzehnte lang Bewusstsein zum Erkennen dieser Verbindung geschaffen. Etwas Ähnliches gibt es auf dem Feld der zoonotischen Krankheiten nicht. Die Wissenschaftsgemeinde ist weitaus kleiner und schwächer. Das Thema wurde auch von keiner Bewegung in die Öffentlichkeit gebracht. Daher neigen die Menschen dazu, das Coronavirus als Blitz aus heiterem Himmel, als unerklärliches Ereignis ohne sozialen Gehalt zu interpretieren.

Wie bei der Klimakrise hat das Wirken tieferliegender gesellschaftlicher Kräfte die wilde Natur vernichtet und dadurch Viren freigesetzt, die bislang in der Natur eingeschlossen waren. Woher kommen also diese Kräfte? Wenn man die Entwaldung betrachtet, stößt man auf die beständig wachsende Rolle des Konsums im globalen Norden. Der Import von Rindfleisch, Sojabohnen, Palmöl, Kaffee und Schokolade heizt die Abholzungen der Wälder in den Tropen an.

Die Coronakrise zeigt auch, dass die industrielle Tierhaltung eine wesentliche Triebkraft hinter der Zerstörung von Habitaten wilder Tiere ist, die für den Menschen potentiell gefährliche Viren in sich tragen. Sollten wir die Corona-Zoonose zum Anlass nehmen, im antikapitalistischen Klassenkampf lauter die Tierfrage zu stellen?

Gewiss. Aber die Alltagsinteressen der Arbeiterklasse in Deutschland, Schweden oder in diesem Fall in tropischen zoonosengefährdeten Staaten wie Malaysia oder dem Kongo sind nicht unmittelbar identisch mit den Bedürfnissen der Wildtiere. Es bedarf einer Reihe von Vermittlungen, um beides miteinander in Einklang zu bringen. Man könnte argumentieren, dass Arbeiter immer die Hauptlast bei Infektionskrankheiten tragen. Sie pflegen die Kranken, verlieren ihre Jobs, erkranken oder sterben. Daher haben sie objektiv das Interesse, die Ausrottung der Wildtiere, die die Epidemien auslösen, zu beenden. Aber diese Erkenntnis entsteht nicht spontan in den Werkhallen. Sie geht nicht aus den Kämpfen um Löhne oder Arbeitszeiten, aus Kampagnen für Jobs und Unterkünfte hervor. In leninistischen Kategorien könnte man sagen, dass das tradeunionistische Bewusstsein nicht ausreicht, um den Klassenkampf gegen das sechste Massenaussterben (wissenschaftliche Zählung über die Entwicklung des Lebens auf dem Planeten Erde, jW) in die Politik der Arbeiterklasse zu integrieren. Das Bewusstsein muss hier sehr fortgeschritten sein. Wir haben aber nicht ansatzweise dieses Niveau erreicht, weil die Arbeiterklasse im letzten halben Jahrhundert enorme politische Rückschläge einstecken musste und an vielen Orten sogar die Fähigkeiten verloren hat, ihre direkten Interessen zu verteidigen.

Wir erklären Sie sich, dass die meisten Regierungen zunächst Teile der Ökonomie trotz der kapitalistischen Jagd nach Profit lahmgelegt haben, wir aber jetzt eher ein kleinräumiges Infektionsmanagement erleben?

Für die Regierungen in den entwickelten kapitalistischen Staaten ist es schlicht nicht möglich, ihre Ökonomien monate- oder jahrelang stillzulegen. Die anfänglichen Maßnahmen waren so drastisch, dass sie zeitlich beschränkt bleiben mussten. Andernfalls hätten sie einen klaren Bruch mit dem Normalbetrieb erfordert. Allerdings waren die ersten Reaktionen ziemlich radikal, gemessen am normalen Niveau staatlicher Markteingriffe. Teils kann man dies dadurch erklären, dass das Coronavirus die herrschenden Klassen anders getroffen hat als die Folgen anderer sozialökologischer Widersprüche. Es gibt ja mittlerweile eine ganze Reihe rechtspopulistischer Figuren, die an Covid-19 erkrankt sind: Trump, Johnson, Bolsonaro und so weiter. Das heißt natürlich nicht, dass sie jetzt militant gegen die Pandemie und ihre Treiber vorgehen. Es wird interessant sein zu sehen, ob der US-Staatsapparat, sofern er weiter von Trump angeführt wird, seine Linie beibehält, wenn sich das Virus im Gesellschaftsbau seinen Weg nach oben bahnt. Es ist gut möglich, dass die Intensität von Lockdowns und Einschränkungen in Zukunft variiert, wenn das Virus weiter zirkuliert und mutiert.

Ein besorgniserregendes Ergebnis der vorherrschenden Coronapolitik ist, dass sie den ökonomischen Abstieg eines Teils des Kleinbürgertums beschleunigt und die sogenannten Anticoronademonstrationen angeheizt hat. Gleichzeitig haben sich Faschisten und die neue Rechte immer zahlreicher an diesen Protesten beteiligt, während die Linke kaum eine eigene und erkennbare Coronapolitik als Klassenpolitik entwickelt hat. Wie könnte vor diesem Hintergrund eine antifaschistische Politik aussehen?

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Andreas Malm

Das erste Halbjahr ist für die extreme Rechte in Europa ziemlich mies gewesen. Die Öffentlichkeit hat sich hinter den zentristischen Kräften versammelt und die Regierungen in der Krise unterstützt, wie die verbesserten Sympathiewerte für Kanzlerin Merkel in Deutschland oder für die sozialdemokratische Regierung in Schweden zeigen, die eine komplett andere Politik verfolgt hat. Sowohl die AfD als auch die Schwedendemokraten haben an Aufmerksamkeit eingebüßt und in den Umfragen verloren. Aber mittlerweile bekommt die extreme Rechte wieder Rückenwind – in Deutschland auch durch die verrückten Anti-Lockdown-Demonstrationen. Das ist aus vielen Gründen eine komplexe und gefährliche Entwicklung. Ein Problem besteht darin, dass mit Ausnahme Schwedens die Linke als Befürworter des Lockdowns erscheint. Meiner Ansicht nach ist der Lockdown eine ziemlich beschissene Sache. Die Klimabewegung hat faktisch Selbstmord begangen, zumindest kurzfristig, indem sie ihn akzeptiert hat. Dies kann nicht so bleiben.

Also, was tun?

Wenn die Pandemie 2021 anhält, was nicht unwahrscheinlich ist, können wir das Jahr nicht als Einsiedler vor unseren Bildschirmen verschwenden. Der Klimanotstand erlaubt uns das nicht. Die soziale Kraft, die in diesem Jahr Wirkung erzielt hat, waren »Black Lives Matter« und die breitere antirassistische Bewegung. Sie haben faktisch gegen die Lockdowns verstoßen, ohne selbstverständlich eine »Anticorona«- oder »Anti-Lockdown«-Position zu vertreten. Wenn wir diese Haltung übertragen, heißt das: Wir müssen Millionen auf die Straßen bringen, um die Kräfte hinter der Krise zu stoppen. Die Botschaft muss sein: Du willst nicht im Lockdown leben? Zum Teufel, ja, es ist schrecklich. Aber es wird eine endlose Abfolge von Pandemien geben, wenn alles so weiterläuft wie gehabt. Also, geh mit uns auf die Straße und fordere das Ende des Überkonsums der Reichen und dazu die gesellschaftliche Kontrolle über die Produktion, die die Entwaldung verursacht.

Eine Klimabewegung, die Lockdowns so gehorsam befolgt, dass sie sich selbst abschafft, trägt zur Fortsetzung des Status quo bei. Wenn sie sich um die Pandemie sorgt, sollte sie sich den Kampf gegen die Abholzungen auf die Fahnen schreiben und auf die Straßen zurückkehren. Am besten hätte sie das bereits im März getan. Mittlerweile haben wir wertvolle Zeit verloren. Wir müssen zurück auf die Straßen, in die Tagebaue, zu den Automobilmessen, auf die SUVs. Glücklicherweise gibt es einige Anzeichen der Reaktivierung. Aber wir sind noch weit davon entfernt, die Initiative zurückzuerlangen. Der beste Weg, mit der reaktionären Anticoronabewegung umzugehen, wäre, die Klimabewegung mit einem Programm zu versehen, das die Ursachen der Zoonosen bekämpft.

Sie sprechen sich ausdrücklich für einen »ökologischen Leninismus« aus. Ein solcher Bezug auf Lenin ist im sozialökologischen Diskurs neu und ungewöhnlich. Was muss man sich darunter vorstellen?

Der Kern des ökologischen Leninismus, wie ich ihn im Buch skizziere, ist eine simple strategische Orientierung. Jede Folge des ökologischen Zusammenbruchs, sei es eine Pandemie, ein Flächenbrand, ein verheerender Sturm oder ein anderes extremes Wetterereignis, muss umgemünzt werden in eine Krise für die Kräfte, die den Zusammenbruch zu verantworten haben. Die Analogie besteht darin, wie Lenin den Ersten Weltkrieg sah und wie er mit ihm umgegangen ist. Er betrachtete ihn als eine Erscheinung des Imperialismus, der in eine revolutionäre Krise verwandelt werden sollte. Alle Kräfte, die in den Krieg befohlen wurden, sollten sich gegen die Kräfte richten, die die Katastrophe produziert hatten. Ohne diesen essentiellen leninistischen Schritt sind wir dazu verdammt, stetig schlimmere und einander verstärkende Desaster auszuhalten. Die Herausforderung besteht darin, Krisensymptome wie Covid-19 oder die Flächenbrände an der Pazifikküste der USA zu nutzen für Attacken auf den Normalbetrieb. Wir hatten einige Erfolge im Sommer 2018 mit Greta Thunberg, den Schulstreiks fürs Klima, Proteste von »Extinction Rebellion«, vermehrten Klimacamps und so weiter. Aber wir müssen die Attacken deutlich ausweiten.

Eine zweite übertragbare Lehre Lenins ist, dass er die Dringlichkeit von Handeln betont. Lenin verfolgte eine Politik der Ungeduld, rastloser Maßnahmen in katastrophalen Entwicklungen. Wir können diesen Charakterzug Lenins in seinen beiden möglicherweise wichtigsten Kampagnen innerhalb der bolschewistischen Partei sehen: seinem Einsatz für den sofortigen Sturz der Provisorischen Regierung im Herbst 1917 und für einen Separatfrieden mit Deutschland im Frühjahr 1918. In beiden Fällen argumentierte er, dass keine Zeit verschwendet werden dürfe, wenn die Kriegskatastrophe sich nicht verschlimmern solle. Und natürlich hatte er recht. Wir benötigen genau diesen Sinn für Dringlichkeit im Widerspruch zum sozialdemokratischen Gradualismus, demzufolge wir Zeit hätten, kleine Reformschritte zu gehen, die die Welt zu einem besseren Ort machen.

Wäre Lenin nicht auch eine wertvolle Quelle, um die Organisationsfrage heute neu zu debattieren? Insbesondere, da Graswurzelbewegungen die Interessen der subalternen Klassen in der Vergangenheit auch nicht zwingend besser durchsetzen konnten?

Ja, aus Lenins Kritik der kurzlebigen horizontalen Organisationsversuche im späten zaristischen Russland können wir einiges lernen. Etwa wie Massenbewegungen spontan entstehen und dann in sich zusammenfallen, wenn es keine solide, einheitliche Organisation gibt, die Bewegungen am Leben hält und ihnen eine Richtung gibt. Damit ist selbstverständlich nicht gesagt, dass wir alle Organisationsprinzipien von einst übernehmen müssen. Wenige von uns leben unter Bedingungen, die mit dem zaristischen Despotismus vergleichbar sind. Aber das Pendel in der Organisationsfrage ist in den letzten Jahrzehnten definitiv zu weit in Richtung Horizontalismus und Spontaneismus ausgeschlagen. Die Linke muss wieder lernen, Kader auszubilden.

In Ihrem Buch verfechten Sie die Idee, dass es einer staatlichen Politik des ökosozialistischen Kriegskommunismus bedürfe, um adäquate Maßnahmen gegen die Pandemie und die Klimakrise sofort durchzusetzen. Allerdings fragt man sich, wer den Staat und seine Apparate erobern soll, um sie in diesem Sinne wirksam werden zu lassen.

Das ist die Eine-Million-Euro-Frage. In meinem Buch unternehme ich weder den Versuch, ein Subjekt der Klimarevolution theoretisch zu bestimmen, noch diskutiere ich die Taktiken der real existierenden Klimabewegung oder was sie tun sollte. Mein Argument ist vielmehr folgendes: Wenn irgendein Subjekt da draußen die Klimakatastrophe und die Pandemie an der Wurzel packen wollte, müsste es strikte Maßnahmen ergreifen. Regulierungen, Enteignungen, Planung wären nötig, um die Entwaldung und die CO2-Akkumulation umzukehren. Im September 1917 argumentierte Lenin, dass jede Regierung, die Frieden schaffen und eine Hungersnot in Russland verhindern will, die Grenzen des Privateigentums überschreiten müsse. Das gilt auch heute. Jede Regierung, die willens ist, die gegenwärtigen Katastrophen zu bekämpfen, muss solche Schritte gehen. Der Unterschied, der nicht deutlich genug hervorgehoben werden kann, ist, dass Lenin damals für eine Partei sprach, die über die Unterstützung von Massen in den Sowjets verfügt hat. Wir haben nichts dergleichen, nicht einmal annähernd. Wir haben eine Klimabewegung, die gerade erst flügge wird, von der Pandemie geschwächt ist, die voller Widersprüche und Limitationen ist. Sie schultert eine enorme historische Last. Die wichtigere und drängendere Frage wäre also: Wie können die Klimabewegung und ihre Verbündeten den Staat dazu bringen, zu tun, was getan werden muss? Das ist Gegenstand meines nächsten Buchs »Wie man eine Pipeline in die Luft jagt – Kämpfen lernen in einer Welt in Flammen«.

Andreas Malm,… geboren 1977 in Schweden, hat 2014 in Humanökologie promoviert. Zur Zeit ist er Associate Senior Lecturer für Humanökologie am Institut für Humangeographie der Universität Lund und lebt in Malmö. Als Aktivist ist er seit fast 20 Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und hat sich als Internationalist gegen die Besatzung Palästinas engagiert. Er ist Autor einschlägiger Bücher zum Klimawandel, zur Kritik postmodernen Denkens und zur Coronakrise, die erst seit kurzem ins Deutsche übersetzt werden. Dieser Tage erscheint sein Buch »Klima|x« (Matthes & Seitz, Berlin 2020, 200 Seiten, 15 Euro).

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