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Wirtschaftsforscher: Pleiten bei Lockdown

Frankfurt am Main. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, rechnet ein zweites Mal mit großen Beschränkungen des Geschäftslebens in Deutschland. »Ich fürchte, wir werden einen zweiten Lockdown erleben. Nicht so rigoros, nicht so stark wie im ersten, aber er wird kommen«, sagte Fratzscher am Freitag im Hessischen Rundfunk. Zahlreiche Betriebe würden eine zweite Schließung nicht überstehen, sagte Fratzscher. »Viele hatten Rücklagen, hatten Ersparnisse, hatten einen Puffer. Den haben sie aufgebraucht.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2020, Seite 5, Inland

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