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Razzia vereitelt Kampfsportevent

Magdeburg. Die seit 2013 jährlich von Neonazis organisierte Veranstaltungsreihe »Kampf der Nibelungen« (KdN) wird zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden. Eine Razzia der Polizei im sachsen-anhaltischen Magdeburg am Sonnabend habe dies verhindert, wie das antifaschistische Nachrichtenportal »Blick nach rechts« am Montag berichtete. Demnach trafen die Einsatzkräfte im Klubhaus der Motorradvereinigung »Division 39 Magdeburg« die KdN-Veranstalter um den Dortmunder Neonazi Alexander Deptolla an. Dieser ist Funktionär der faschistischen Kleinstpartei »Die Rechte«. Dem Bericht zufolge versammelten sich im Klub rund 90 Rechte aus dem gesamten Bundesgebiet. Festnahmen habe es keine gegeben, jedoch sei der bereits für die »Free Fighting«-Kämpfe aufgebaute Boxring beschlagnahmt worden. Das Event sollte am 10. Oktober stattfinden. Bereits im vergangenen Jahr war es kurz vor Austragung im sächsischen Ostritz verboten worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2020, Seite 15, Antifaschismus

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