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Rechnungshof rügt EU wegen Kinderarmut

Luxemburg. Die EU-Kommission sollte nach Ansicht des Europäischen Rechnungshofs ihre Ziele im Kampf gegen Kinderarmut präziser definieren. Die Wirksamkeit von der EU-Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen sei kaum nachprüfbar, teilte die Behörde am Dienstag mit. Die Prüfer bemängelten, dass in einer Empfehlung der Kommission aus dem Jahr 2013 an die Mitgliedstaaten messbare Zielvorgaben fehlten. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat waren 2018 rund 23 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in der EU von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, das ist nahezu jeder vierte Minderjährige. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2020, Seite 2, Ausland

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