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Australien: Drama um gestrandete Wale

Macquarieinsel. Der Kampf um die gestrandeten Wale vor Aus­tralien wird immer dramatischer: Helfer mussten am Donnerstag die ersten Meeressäuger töten, um ihnen zu große Qualen zu ersparen. Die Tiere seien mit Spezialmunition erschossen worden, teilte die Umweltbehörde der Insel Tasmanien mit. In dem seit Montag andauernden Drama konnten bis Donnerstag 88 Grindwale gerettet werden, für 380 allerdings kam jede Hilfe zu spät. Rund 500 Wale sind seit Montag in der Bucht von Macquarie Harbour vor der südaustralischen Insel Tasmanien gestrandet. Sie setzten in flachen Gewässern auf Sandbänken auf und konnten sich nicht mehr in tieferes Wasser zurückbewegen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2020, Seite 6, Ausland

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