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Aus: Ausgabe vom 05.08.2020, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Vergessene Dauergefahr

Countdown in ein neues Zeitalter: Hiroshima | Di., 20.15 Uhr, Arte
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Protestaktion gegen »nukleare Teilhabe« am 7. Mai in Berlin

Zu den bevorstehenden Jahrestagen der US-Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und am 9. August 1945 hatte der TV-Sender Arte bereits am Dienstag einen Themenabend im Programm. Der 95minütige Dokumentarfilm »Countdown in ein neues Zeitalter: Hiroshima« ist noch bis zum 10. August in der Mediathek des Senders online verfügbar. Interviews mit Zeitzeugen und Archivaufnahmen von Zerstörung, Toten und Verletzten, die zum Teil digital restauriert wurden, erinnern darin an eine Gefahr, die angesichts der Klimakrise sowie der Coronapandemie und des Streits um die jeweilige Deutungshoheit aus dem Blickfeld vieler politisch interessierter Menschen gerückt ist. Dabei haben bisher nur 34 Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen ratifiziert; 80 haben ihn immerhin unterzeichnet – Deutschland gehört nicht dazu, lagern doch hier nach wie vor US-Atomwaffen. In Kraft tritt der Vertrag nach der 50. Ratifizierung. (clw)

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»Besonders in der Schule lernt man wenig über die tatsächlichen historischen und aktuellen Zusammenhänge, umso wichtiger ist die junge Welt mit ihrem Beitrag zur Aufklärung.« – Saskia Bär, Studentin

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