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Kuba verschiebt Blockaderesolution

Havanna. Kuba hat die Vorlage des Resolutionsvorschlags an die UN-Vollversammlung, in dem das Ende der US-Blockade gefordert wird, auf Mai 2021 verschoben. Das meldete Telesur am Donnerstag (Ortszeit). Kubas Vizeaußenministerin Anayansi Rodríguez hatte zuvor erklärt, die Entscheidung sei ausschließlich eine Reaktion auf die Folgen der Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Arbeit im UN-Hauptquartier. Die sozialistische Inselrepublik stellt die Resolution jedes Jahre gewöhnlich im Oktober oder November in New York vor. Rodríguez betonte, dass Kuba nicht aufhören werde, die US-Blockade in allen möglichen Szenarien anzuprangern. Der Startschuss für die Vorbereitung der von junge Welt initiierten Kampagne »Unblock Cuba!« wird jedoch wie geplant in diesen Tagen fallen, wie bei einer internationalen Videokonferenz am Donnerstag beschlossen wurde. Sie wird ihren Höhepunkt im Mai 2021 zur Präsentation der kubanischen Resolution erreichen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2020, Seite 1, Ausland

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