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Aus: Ausgabe vom 31.07.2020, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Am falschen Ort

Hölle von Rakka | Mi., 22.50, Arte
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Als »verrückte Stadt« bezeichnet einer der Internationalisten Rakka. Nach dem US-Bombardement bleiben von ihr nur Ruinen

Jemand geht durch Baltimore, aus dem Off hört man seine Stimme: Er spricht davon, dass er zuletzt irgendeinen Billigjob gehabt habe, sich nutzlos fühle – behandelt als »White trash«, »weißer Müll«, wie er später sagt. Dabei habe er immer Großes leisten wollen, einen Beitrag für die Menschheit. Hinter ihm auf dem Bürgersteig schiebt ein Obdachloser im Einkaufswagen seine Habe vorbei. Nein, die Dokumentation »Freiwillig in der Hölle von Rakka« ist kein Loblied auf die Internationalisten, die sich 2017 in Syrien den YPG anschlossen, um die »kurdische Revolution« zu unterstützen und die »Hauptstadt« des »Islamischen Staats« einzunehmen. Sie erscheinen als Ratlose, die dem einen Dilemma entfliehen, um im Krieg nur um so mehr am falschen Ort zu sein. Die Rolle der USA, die den mit ihnen verbündeten Kurden den Weg freibombten und Rakka in Schutt und Asche legten, wird übrigens an keiner Stelle erwähnt. Immerhin kommen am Ende ein paar Einwohner der Stadt vor, die den Wahnsinn überlebt haben. (jt)

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