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Aus: Ausgabe vom 24.07.2020, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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1970 erschien das letzte Album des Folkrock-Duos: »Simon & Garfunkel«

Interstellar

Es gibt Filme, die will man immer wieder zum ersten Mal sehen. Diesen hier zum Beispiel. Er beginnt nämlich wie eine schön-schaurige Umweltdystopie: Die Welt geht unter. Und mittendrin scheint so eine typisch amerikanische Familiengeschichte zu liegen mit Mat­thew McConaughey als Haudegen im Mittelpunkt. Ist ja alles auch so. Bloß ist das nicht einmal ein Fünftel dieses Wahnsinns, auf dessen Wasserplanet­szenen man sich auch immer wieder besonders freuen kann. Oder anders: »Interstellar« – ein außerirdisches Meisterstück. USA/GB 2014, Regie: Christopher Nolan.

Pro sieben, 20.15 Uhr

Der Jahrhundertsommer

Wer es quasirealistisch braucht, der kann sich dieses heimatliche Sommerstück über den Sommer der Liebe 2003 geben. Denn schon damals bedeutete das: Ernteausfälle, Vorzeichen der Apokalypse, Hitzewellen bis zum Anschlag. Man würde sich gerne erinnern, bloß: Mittlerweile ist fast jeder Sommer so ein Jahrhundertsommer. Und es wird schlimmer. Genießen wir den Umstand, dass der Sommer 2020 mit ganz anderen Problemen einhergeht.

WDR, 20.15 Uhr

Simon & Garfunkel

Wir bleiben apokalyptisch: »Hello darkness, my old friend«, singt dieses ungleiche, platonische New Yorker Männerpaar mitten in den Sommer der Liebe 1967 hinein; erst noch vergleichsweise ungehört, dann spätestens durch den Film »Die Reifeprüfung« ins Hollywoodhafte verstärkt. Danach folgte »Bridge Over Troubled Water«, ein Werk, das in diesem Jahr seinen 50. feierte. Ein Meilenstein, das Ende der Sixties und auch das Studioende dieses begnadeten Duos. Der Schlaks und das Sensibelchen. Dokumentation von Jennifer Lebeau. F 2011.

Arte, 21.45 Uhr

Scarface

Zu später Stunde dieser Klassiker: Al Pacino und Michelle Pfeiffer in »Scar­face«. Aufstieg und Fall des kubanischen Einwanderers Tony Montana in der Welt der Gangsterbanden und des Kokainhandels. Pacino in seiner zweiten großen Mafioso-Rolle. Und hier findet wirklich alles zusammen, was Rang und Namen hat: Giorgio Moroder (Musik), Oliver Stone (Drehbuch), Brian de Palma (Regie). Blaupause für alles, was sich bis ungefähr »Pulp Fiction«, Mafia- oder Gangsterfilm nannte. USA 1983.

3sat, 22.25 Uhr

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