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KSK: Fehlender Sprengstoff ist PETN

Berlin. Bei den aus den Beständen des Kommandos Spezialkräfte (KSK) verschwundenen 62 Kilogramm Sprengstoff handelt es sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums ausschließlich um PETN. Das geht aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Die Linke) hervor, aus der dpa am Donnerstag zitierte. Zwei Kilogramm PETN (Pentaerythrityltetranitrat) waren Mitte Mai im Waffenversteck eines 45jährigen KSK-Soldaten im sächsischen Collm entdeckt worden. »Zentrale Fragen an die Bundeswehr und die Strafverfolgungsbehörden lauten: Wo sind die restlichen 60 Kilogramm dieses hochgefährlichen Sprengstoffs? Was wurde unternommen, diesen zu finden?« sagte Renner laut Agentur.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2020, Seite 4, Inland

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