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Coronaausbrüche: Bund und Länder einig

Berlin. Bund und Länder wollen künftig fallbezogen und kleinräumig auf lokale Ausbrüche bei der Coronapandemie reagieren. Ein- und Ausreisesperren sollen verhängt werden können, wenn die Zahl der Ansteckungen steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind. Das geht aus einem nach Beratungen von Kanzleramtschef Helge Braun mit den Staatskanzleichefs der Länder gefassten Beschluss hervor, der am Donnerstag dpa vorlag. Die Maßnahmen sollen demnach zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den jeweiligen gesamten Landkreis bzw. die gesamte Stadt erstrecken. Mobilitätsbeschränkungen in Corona-Hotspots sollten sich je nach den örtlichen Gegebenheiten auf die betroffenen Bereiche oder kommunalen Untergliederungen auch in Nachbarkreisen beschränken, heißt es im Beschluss. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2020, Seite 1, Inland

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