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Warum nicht divers?

Wer einen Antrag bei der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein (FFHSH) stellt, muss künftig eine »Diversity-Checklist« ausfüllen. Filmemacher sollten sensibilisiert werden für die oft unbewusste Bestätigung von Klischees und Stereotypen, teilte die FFHSH mit. »Wir wollen verstehen und wissen, warum sie ihre Rollen so besetzt und den Stoff so entwickelt haben, wie sie es getan haben«, sagte Sprecherin Claudia Hartmann. »Manchmal gibt es ja auch inhaltliche Gründe, warum ein Film nicht divers ist. Die wollen wir aber nachvollziehen können.« Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeige: Je diverser ein Film ist, desto besser ist er meist auch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2020, Seite 10, Feuilleton

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