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Chef der Deutschen Post verteidigt Briefporto

Frankfurt am Main. Deutsche Post-Chef Frank Appel hat die Höhe des Briefportos angesichts aktueller Rechtsstreitigkeiten verteidigt. Mit 80 Cent liege das Briefporto rund 32 Cent niedriger als in Nachbarländern, rechtfertigte sich der Konzernchef am Mittwoch vor Journalisten. Weil das Bundesverwaltungsgericht eine ältere Preiserhöhung im Mai für rechtswidrig erklärt hatte, könnte diese Entscheidung laut Bundesnetzagentur auch Auswirkungen auf das aktuelle Porto haben. Angesichts des Urteils aus Leipzig gab sich Appel gelassen: Das Gericht habe sich nicht zur Höhe des Portos geäußert, sondern nur zum Verfahren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2020, Seite 5, Inland

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