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Aus: Ausgabe vom 27.05.2020, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Utopie von der neuen Stadt, Beispiel Greifswald: »Unsere Geschichte«

Das Vergangene

Marie und Ahmad: Noch sind beide miteinander verheiratet, doch das soll bald vorbei sein. Ahmad ist für die Scheidung aus Teheran angereist. Dass Marie längst mit einem anderen Mann zusammenlebt, sagt sie ihm eher beiläufig. Dann quartiert sie ihn in ihrem kleinen Haus in einem Pariser Vorort ein. Hier begegnet Ahmad der kleinen Léa und der rebellischen Lucie wieder, Maries Töchtern aus erster Ehe. Außerdem leben ihr Freund Samir und dessen Sohn Fouad mit im Haus. Ahmad begreift schnell, warum Marie wollte, dass er während seines Paris-Aufenthalts unter ihrem Dach wohnt: Sie hofft, dass er Lucie ins Gewissen redet. Denn das Mädchen zeigt ihrer Mutter seit Wochen die kalte Schulter. B/F/I/IRN 2013.

Arte, 20.15 Uhr

Rabiat: Klima retten? Ohne mich!

Statt Verzicht heißt es für manche Menschen, weiterhin ausgiebig zu konsumieren, als gäbe es keine Klimakrise. Laut dem Klimaforscher Andreas Oschlies, Leiter der Forschungseinheit Biogeochemische Modellierung am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, reicht Reduktion allein nicht mehr aus, die Klimaziele noch zu erreichen. Das CO2 soll der Atmosphäre entzogen und in den Boden gepresst werden.

3sat, 21 Uhr

Unsere Geschichte

Von Bausünden und Bürgerprotest

Stadtplaner und Architekten sahen nach den Bomben des Zweiten Weltkriegs im zerstörten Norddeutschland eine gute Gelegenheit, ihre Utopie von der neuen Stadt zu verwirklichen. Doch die schöne neue Stadt wurde allzuoft zum Problemquartier der Gegenwart. Das Bauhaus allein jedenfalls ist nicht schuld an der Misere. D 2020.

NDR, 21.45 Uhr

Auslandsjournal – Die Doku

Inside China: Wie die Pandemie das Land verändert

ZDF-Journalisten widmen sich China und wollen eine wachsende Unzufriedenheit erspürt haben. Auch die Angst vor einer möglichen zweiten Coronawelle sei merklich. Ist ja wie bei uns.

ZDF, 22.15 Uhr

Stärker als der KGB

Das Stalingrad-Epos »Leben und Schicksal«

»Leben und Schicksal« des russischen Schriftstellers Wassili Grossman wurde vor der Veröffentlichung vom sowjetischen Geheimdienst KGB konfisziert und konnte erst Jahrzehnte später an die Öffentlichkeit gelangen. Der Roman spielt im Zweiten Weltkrieg, kritisiert Stalin offen, ist allerdings literarisch nicht sonderlich gelungen. F 2017.

Arte, 22.20 Uhr

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