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Burundis Opposition beklagt »Manipulation«

Gitega. Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Burundi hat Oppositionsführer Agathon Rwasa vorläufige offizielle Angaben zu einem deutlichen Sieg des Regierungslagers zurückgewiesen. Die verkündeten Ergebnisse seien »manipuliert« worden, sagte er am Donnerstag abend. Zuvor hatte der Staatsrundfunk den Sieg des Regierungslagers in den ausgezählten Provinzen verkündet. Dessen Kandidat Évariste Ndayishimiye kam demnach in der Gemeinde Kabezi auf 73,9 Prozent der Stimmen, während für Rwasa nur 24,6 Prozent gestimmt hätten, obwohl Kabezi als traditionelle Hochburg der Opposition gilt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2020, Seite 6, Ausland

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