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1. Mai: Reporterin fordert Schmerzensgeld

Berlin. Eine am Rande eines Polizeieinsatzes am 1. Mai in Berlin mutmaßlich gezielt von Beamten attackierte Journalistin trug offenbar größere Verletzungen davon als bisher bekannt. Lea R. und ihr Anwalt fordern deshalb in einem an die Polizei übersandten Brief ein Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro, wie der Berliner Tagesspiegel am Freitag online berichtete. Sie erstatteten demnach Strafanzeige wegen »gefährlicher Körperverletzung«. Der Tatverdächtige aus der 15. Einsatzhundertschaft soll mittlerweile ausfindig gemacht worden sein, wie R. demnach aus Polizeikreisen erfahren haben will. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2020, Seite 4, Inland

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