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Japan: Drastischer Exporteinbruch im April

Tokio. Japans Exporte sind im April infolge der Coronapandemie so stark gesunken wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Wegen der geringeren Nachfrage in Übersee schrumpfte der Wert der Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft um 21,9 Prozent im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat – auf 5,2 Billionen Yen (44 Milliarden Euro). Dies gab die Regierung in Tokio am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Zahlen bekannt. Das ist der stärkste Rückgang seit Oktober 2009, als Japans Exporte im Zuge der globalen Finanzkrise um 23,2 Prozent gesunken waren. Japans Ausfuhren sind schon seit eineinhalb Jahren rückläufig. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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