-
22.05.2020
- → Ausland
Flüchtlinge vor der Küste Spaniens gerettet
Madrid. Die spanische Seenotrettung und die Polizei haben binnen zwei Tagen insgesamt 62 Migranten von fünf Booten im Mittelmeer gerettet. Die Menschen seien am Mittwoch und Donnerstag vor der Küste der südöstlichen Region Murcia entdeckt und in die Häfen von Cartagena und Águila gebracht worden, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press. Die Menschen seien einer Gesundheitskontrolle unterzogen worden, zu der auch ein Test auf das Coronavirus gehöre, sagte der Vertreter der Zentralregierung in Murcia, José Vélez. Er dankte allen beteiligten Rettungskräften und erinnerte daran, dass die Migranten vor einem »sozialen und politischen Drama« flüchteten. Spanien zählt zusammen mit Italien und Griechenland zu den Ländern an der EU-Außengrenze, in denen die meisten Flüchtlinge eintreffen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!