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UNO: Mehr tote Zivilisten in Afghanistan
Kabul. Nach einer schweren Anschlagsserie in Afghanistan haben Vertreter des UN-Einsatzes im Land (UNAMA) erneut zu einer Waffenruhe aufgerufen. Beklagt wurde auch die zunehmende Gewalt und die gewachsene Zahl getöteter Zivilisten im April. Demnach sind die Taliban im vergangenen Monat für 208 getötete bzw. verwundete Zivilisten verantwortlich gewesen, die afghanischen Einsatzkräfte für 172. Die Opferzahlen sind der UNO zufolge im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Sie zeigte sich auch besorgt über die Zunahme von Angriffen des sogenannten Islamischen Staates (IS). Nach mehreren Anschlägen in der vergangenen Woche hatte Präsident Aschraf Ghani erneut Offensiven angekündigt, die von den Taliban als Kriegserklärung interpretiert wurden. (dpa/jW)
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