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Mittelstand in Liquiditätskrise

Frankfurt. Die Wirtschaftskrise trifft mittelständische Firmen in Deutschland mit voller Wucht, meldete dpa am Dienstag. Mehr als 2,2 Millionen und damit 58 Prozent der etwa 3,8 Millionen Mittelständler verzeichneten im März Umsatzeinbußen aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen gegen Coronainfektionen, wie aus einer Umfrage der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht. Im Durchschnitt gingen kleinen und mittleren Firmen etwa die Hälfte der üblicherweise in diesem Monat zu erwartenden Umsätze verloren. Insgesamt büßte der Mittelstand so etwa 75 Milliarden Euro oder zwei Prozent seiner Jahreserlöse ein. Sollte sich der Umsatzeinbruch auf ähnlichem Niveau fortsetzen, könnte es für viele Firmen eng werden. Die Liquiditätsreserven reichen bei der Hälfte der Unternehmen der KfW-Umfrage zufolge noch bis Ende Mai. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2020, Seite 5, Inland

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