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Weniger Hinrichtungen weltweit verzeichnet

Berlin. Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen weltweit ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Jahresstatistik der Nichtregierungsorganisation »Amnesty International« hervor. Demnach wurde die Todesstrafe in 20 Ländern insgesamt mindestens 657 Mal vollstreckt. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zu 2018. Es gab aber auch Staaten, in denen die Zahl der Exekutionen den Angaben zufolge zunahm. Genannt werden Saudi-Arabien, Irak, Südsudan und Jemen. Die Länder mit den meisten Hinrichtungen waren demnach China und Iran. In der Statistik werde die Volksrepublik aber nicht berücksichtigt, weil dort Exekutionen geheimgehalten würden. Im Iran seien 251 Menschen hingerichtet worden, darunter vier Minderjährige. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2020, Seite 1, Inland

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