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Kurzarbeit: Cockpit fordert Tarifvertrag

Berlin. Die Pilotengewerkschaft Cockpit wirft dem Lufthansa-Vorstand vor, den fertig ausgehandelten Vertrag zur Kurzarbeit bei der Tochter Germanwings nicht unterschreiben zu wollen. Dabei hätten sich in tagelangen Sitzungen Vertreter von Cockpit und der Geschäftsleitung der Billigfluggesellschaft auf einen Tarifvertrag geeinigt, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag abend mit. Der Konzernvorstand behaupte, die wirtschaftliche Situation gebe das Ergebnis nicht her. Das hält Cockpit für unglaubwürdig. Germanwings hat rund 1.400 Beschäftigte, darunter 500 Piloten, die mit 30 Flugzeugen für die Lufthansa-Tochter Eurowings fliegen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2020, Seite 5, Inland

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