Zum Inhalt der Seite

Fall Arendsee: Kein politisches Motiv

Arendsee. Rund sieben Monate nach einem mutmaßlichen Mordversuch an einem AfD-Kreispolitiker in Arendsee geht die Polizei nicht mehr von einer politisch motivierten Tat aus. Dafür gebe es derzeit keine Hinweise, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Am Tag der Tat hatte die AfD Sachsen-Anhalt auf ihrer Facebook-Seite gemutmaßt, dass alles »für eine geplante Tat aus dem linksextremen Milieu« spreche. Die Ermittler verfolgen derzeit andere Spuren. »Es wird auch in Richtung eines persönlichen Motivs ermittelt«, sagte die Polizeisprecherin. Ende Juli war in Arendsee (Altmarkkreis Salzwedel) eine Gartenlaube aus Holz angezündet worden. Darin schliefen der Politiker und seine Partnerin. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!