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Aus: Ausgabe vom 03.03.2020, Seite 9 / Kapital & Arbeit
Monopolisierung im Energiesektor

Fortum nimmt Hürde für Uniper-Übernahme

Russische Antimonopolbehörde erlaubt finnischem Konzern weiteren Aktienkauf
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Das Düsseldorfer Unternehmen macht Gewinne mit allerlei Kraftwerken, die fossile Brennstoffe verheizen

Der finnische Energiekonzern Fortum rechnet fest damit, die Mehrheit der Anteile am Düsseldorfer Kraftwerksbetreiber Uniper erwerben zu können. Grund dafür ist die Billigung durch die russische Antimonopolbehörde (FAS), über die Fortum am Montag in Espoo informierte. Fortum hält 49,99 Prozent an Uniper und hat sich weitere mehr als 20 Prozent gesichert, die bislang von Kapitalanlegern gehalten werden.

Die FAS hatte bisher die Übernahme der Mehrheit durch Fortum blockiert, da eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung in einem Kraftwerk der russischen Uniper-Tochter Unipro als strategisch bedeutend eingestuft wird. Wegen dieser Anlage wurde die Beteiligung von Fortum an Uniper auf 49,99 Prozent begrenzt.

Fortum war Anfang 2018 bei Uniper eingestiegen. Der aus dem Eon-Konzern hervorgegangene Kraftwerksbetreiber ist einer der großen europäischen Stromerzeuger. In der Bundesrepublik betreibt er zahlreiche Kohle-, Gas- und Wasserkraftwerke, darunter auch das neue Steinkohlekraftwerk Datteln. (dpa/Reuters/jW)

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