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Razzien gegen rechte Terrorgruppe

Karlsruhe. Fünf mutmaßliche Neonazis stehen im Verdacht, eine Terrorzelle gegründet und Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst zu haben. Der Generalbundesanwalt ließ am Freitag vier mutmaßliche Mitglieder und acht mutmaßliche Unterstützer festnehmen. Ein fünfter Mann, der ebenfalls zum Kern gehört haben soll, gilt zwar als Beschuldigter, blieb aber auf freiem Fuß. Zuvor waren die Ermittler mit Razzien in sechs Bundesländern gegen die Gruppe vorgegangen. Alle Festgenommenen sind Deutsche und Männer, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Sie sollen am Samstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Dieser entscheidet, ob die Verdächtigen in Untersuchungshaft kommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer mit Anschlägen eine bürgerkriegsähnliche Situation schaffen wollten. Die Gruppierung hat sich den Angaben zufolge im September 2019 gebildet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2020, Seite 1, Inland

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