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Frankreichs Gewerkschaften stellen Ultimatum

Paris. Die gemäßigten Gewerkschaften haben Frankreichs Regierung im Streit um die »Rentenreform« am Dienstag ein Ultimatum gesetzt. Bis zum nächsten Treffen am Freitag soll die Regelung, nach der die Franzosen länger arbeiten müssen, vom Tisch sein, forderten die Generalsekretäre zweier Gewerkschaften am Dienstag. Zuvor hatte es ein Treffen mit Vertretern der Regierung gegeben. Am Vormittag hatte sich Premier Édouard Philippe kompromissbereit gezeigt und angekündigt, am Freitag einen Vorschlag der Gewerkschaft CFDT zu diskutieren: Generalsekretär Laurent Berger hatte eine Konferenz zur Finanzierung des Rentensystems ins Spiel gebracht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2020, Seite 2, Ausland

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