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Aus: Ausgabe vom 07.12.2019, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Der unsichtbare Bericht

Fakten und Fiktion: Zur Aufarbeitung der Nazivergangenheit in neueren dokumentarischen Erzählungen
Von Cristina Fischer
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Zwei Blätter des »Kleeblatts« aus Zelle Nr. 18: Maria Kasprzyk (l.) und Krystyna Wituska (r.)

Als vor fünf Jahren im Bebra-Verlag das Buch »Zelle Nr. 18. Eine Geschichte von Mut Freundschaft« erschien, erreichte es rasch öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es wurde umgehend von der Bundeszentrale für politische Bildung ins Programm übernommen. Die Hallenser Autorin Simone Trieder wurde für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis nominiert.

Und was für eine bewegende Geschichte! Die titelgebende und auch auf dem Cover abgebildete Zelle Nr. 18 im Untersuchungsgefängnis Berlin Alt-Moabit, eigentlich eine Einzelzelle, war im Laufe des Jahres 1943 die Wohn- und Arbeitsstätte dreier polnischer Mädchen: Krystyna Wituska, Olga Jedrkiewicz und Monika Dymska. Alle drei waren von der Nazijustiz wegen Widerstand gegen die Besetzung ihres Landes (laut Anklage »Spionage« und »Vorbereitung zum Hochverrat«) zum Tode verurteilt worden. Nachdem Monika Dymska in die Barnimstraße verlegt worden war, um in Plötzensee enthauptet zu werden, kam eine andere junge Frau an ihrer Statt in die Dreierzelle – Lena Dobrzycka.

Die einzige von ihnen, die später im deutschsprachigen Raum (und darüber hinaus) bekannt wurde, war die 1944 in Halle hingerichtete Krystyna Wituska, deren Briefe und Kassiber aus der Haft zunächst in Polen und dann auf deutsch unter dem Titel »Zeit, die mir noch bleibt« erschienen. Die DDR-Briefausgabe im roten Schutzumschlag war es, die die Autorin Simone Trieder im Jahr 2008 dazu anregte, die Gedenkstätte »Roter Ochse« in Halle aufzusuchen, wo sie auf deren Leiter Michael Viebig und seinen Mitarbeiter Lars Skowronski, damals noch Student der Geschichte und Politik, traf. Die beiden hatten bereits seit 2003 Kontakt zu einer polnischen Zeitzeugin, Maria Kacprzyk, einer Überlebenden von Moabit und ehemaligen Kampfgefährtin von Krystyna Wituska, wegen derer sie sich an die Gedenkstätte gewandt hatte.

Das Problem der dokumentarischen Erzählung ist nicht neu. Sie muss von der historischen Erzählung im eigentlichen Sinne unterschieden werden, da sie sich durchgehend auf Dokumente beruft und sich durch besondere Authentizität auszeichnen will. Während der literarischen Erzählung zugestanden werden kann, frei mit den vorgefundenen Fakten umzugehen, nimmt die dokumentarische Erzählung dieses Recht nicht für sich in Anspruch. Sie will sich möglichst eng entlang der Fakten bewegen, diese lediglich in eine für ein breites Publikum gut lesbare Gestalt, in eine gefällige Form bringen.

So hatte es die Güstrower Autorin Ditte Clemens 1992 mit ihrem Buch »Schweigen über Lilo« vermocht, gerade im Westteil des Landes auf die dort fast vergessene, 1938 hingerichtete Widerstandskämpferin Liselotte Herrmann aufmerksam zu machen.

Sentimentale Story

Einen geradezu beispiellosen Erfolg konnte 1994 die Schriftstellerin Erica Fischer mit »Aimée und Jaguar« über die reale Liebesbeziehung der jungen deutschen Jüdin Felice Schragenheim und der verheirateten »Arierin« Lilly Wust im Berlin der 40er Jahre verbuchen. Fischer ließ ihrem internationalen Bestseller 2002 eine Fotodokumentation folgen. »Aimée und Jaguar« wurde mit Maria Schrader und Juliane Köhler in den Hauptrollen verfilmt, die Kinokassen klingelten. Doch bereits nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe waren kritische Stimmen von Zeitzeuginnen lautgeworden. Ihnen zufolge nach hatte sich Erica Fischer zu sehr von der Sichtweise der überlebenden Lilly Wust leiten lassen (ihre Freundin Felice war deportiert worden und ist, wahrscheinlich in Bergen-Belsen, umgekommen). Hatte die Autorin zu Recht den Erzählungen Wusts vollen Glauben geschenkt? War Lilly Wust vielleicht sogar schuld an der Verhaftung Felices? Hatte man die jüdischen Opfer ihrer Geschichte beraubt und der Öffentlichkeit statt dessen eine sentimentale und pathetische Lovestory aufgetischt? Diese und andere Fragen wurden von zwei Journalistinnen aufgeworfen – geklärt wurden sie bisher nicht.

Geradezu umgekehrt proportional zum Publikumserfolg solcher Bücher ist ihre Brauchbarkeit für Historiker. Denn obwohl sie sich oft auf ausgiebige Recherchen und bisher unbekannte Dokumente stützen, werden diese in der Regel nicht oder nur ungenügend belegt. So auch im Fall von »Zelle Nr. 18«. Die Journalistin Helga Hirsch schreibt im Vorwort, es handle sich um »eine bewegende Geschichte wie in einem Roman, doch ausgefüllt mit harten Facts wie in einer Dokumentation«.

Das Buch hat tatsächlich eine breite Dokumentenbasis – neben dem bereits erwähnten Briefband von Krystyna Wituska ist das ein ausführlicher Bericht ihrer Mitverurteilten Maria Kacprzyk über ihre politische Arbeit und ihre Haftzeit in Deutschland bis zur Befreiung im Mai 1945. Auch ein Hafttagebuch von ihr hat sich erhalten. Zudem konnten die Autoren das sogenannte »Kleeblattalbum« auswerten, das sich heute in einem Warschauer Archiv befindet, und das bereits die Herausgeberin Wanda Kiedrzynska für ihre zweite Ausgabe der Briefe von Krystyna Wituska genutzt hatte. Das Album enthält Briefe, Kassiber, Dokumente und Zeichnungen des »Kleeblatts«, der drei jungen Polinnen aus der Zelle Nr. 18. Sie hatten Kontakt zur Tochter einer ihnen wohlgesinnten Aufseherin geknüpft, die über die von den Deutschen verübten Greueltaten entsetzt und von Sympathie für die Polinnen erfüllt war.

Den ausgedehnten Archivrecherchen des Historikers Lars Skowronski sind eine Reihe weiterer Dokumente zu verdanken, die in die Darstellung eingeflossen sind. Am Ende des Buches ist eine Liste der Archivalien zu finden. Zudem haben die beiden Autoren Kontakt zu vielen damals noch lebenden, inzwischen zumeist verstorbenen Zeitzeug(inn)en aufgenommen, darunter, wie erwähnt, Maria Kacprzyk in Gdansk (das übrigens durchgehend Danzig genannt wird), Olga Jedrkiewicz in Paris – sie war von Hitler überraschend begnadigt worden und hat sich zeitlebens dafür geschämt – zur Tochter von Lena Dobrzycka, die niemals über ihre Haftzeit sprechen wollte, zum Neffen von Krystyna Wituska und vielen anderen.

Simone Trieder hat Lars Skowronski auf vielen seiner Reisen nach Polen und nach Paris begleitet und dafür auch eine Dolmetscherin gewonnen. Als freie Schriftstellerin war und ist sie für ihren Lebensunterhalt auf Publikationen angewiesen und drängte auf baldige Verarbeitung des immer umfangreicher werdenden Stoffes. Der ihrer Beschreibung nach pedantische Skowronski scheint sich dem lange widersetzt zu haben. Zudem litt er unter dem Tod von Maria Kacprzyk, die ihn ins Herz geschlossen hatte und ihn als ihren »dritten Sohn« bezeichnete – und zu deren Beerdigung er 2011 trotzdem nicht erscheinen durfte. Tief deprimiert, war er kurz davor, das Projekt an den Nagel zu hängen. Trieder, die mittlerweile drei Jahre damit verbracht hatte, war am Ende ihrer Geduld. Die fast zwanzig Jahre ältere Frau setzte sich schließlich durch und schrieb das Buch, das von Skowronski wohl nur noch durchgesehen oder stellenweise überarbeitet worden ist. Über ihre gemeinsame Vorgehensweise beim Schreiben erfährt man im Buch nichts. Jedoch könnte man aus dem Vergleich mit ihrem in diesem Jahr erschienen Nachfolgewerk, »Nik und Tina« schließen, dass die vergleichsweise sachliche Darstellung in »Zelle Nr. 18« das Verdienst Skowronskis oder zumindest auf seinen Einfluss zurückzuführen ist.

Enteignete Zeitzeugin

Das Buch ist in 17 Kapitel unterschiedlicher Länge unterteilt. Abzüglich des Vorworts umfasst es etwa 200 Seiten, von denen noch das Bildmaterial von gut 30 Seiten abgezogen werden muss, um einen Gesamtumfang von etwa 170 Seiten zu errechnen. Zwar wird im Vorwort von Hirsch und auch in einem der letzten Kapitel von der Autorin selbst erwähnt, dass ein von Maria Kacprzyk geschriebener Bericht von über 100 Seiten Umfang verwendet wurde. Doch erst wenn man dieses umfangreiche polnische Typoskript mit dem vorliegenden Buch vergleicht, stellt man fest, dass es tatsächlich über weite Strecken fast wörtlich in Trieders Publikation eingeflossen ist – ohne dass das an irgendeiner Stelle kenntlich gemacht wurde. Das Verhältnis von 170 Buchseiten zu etwa 100 Seiten Zeitzeugenbericht (zu dem noch Tagebuch- und Briefauszüge kommen) wirft die Frage auf, ob nicht Maria Kacprzyk als dritte Autorin hätte genannt werden müssen. Doch das hätte urheberrechtliche und schließlich auch finanzielle Konsequenzen gehabt – zumal nach dem Erfolg des Werks.

Wurde hier eine Zeitzeugin, ein Opfer des Faschismus, posthum enteignet? Freilich hat sie ihren Bericht für die Gedenkstätte »Roter Ochse« geschrieben und vermutlich auch ihre Zustimmung gegeben, ihn zu benutzen. Aber dies hätte auf verschiedene Weise geschehen können, zum Beispiel in Form einer kommentierten Publikation ihres Berichts, ihres Tagebuchs und ihrer Briefe durch die Gedenkstätte, was angesichts des vorhandenen Kenntnisstands in zwei, drei Jahren machbar gewesen wäre. Warum haben Lars Skowronski und Gedenkstättenleiter Michael Viebig auf diese Lösung verzichtet?

Es wäre ebenso denkbar gewesen, in einer Publikation aus den Texten Kacprzyks zu zitieren und die Zitate entsprechend zu belegen, wie das in wissenschaftlichen Ausgaben üblich ist. Selbst in der von Simone Trieder gewählten literarischen Form wäre das möglich gewesen, zum Beispiel, indem Zitate in Anführungszeichen gesetzt oder jeweils im Text auf den Bericht hingewiesen worden wäre.

Die Einverleibung von Marias Typoskript ist doppelt problematisch. Zum einen »verschwindet« die Zeitzeugin als autonome Erzählerin in Trieders Text, wird ihr Bericht vereinnahmt, aufgesogen, gestaltlos gemacht, als inhärenter Bestandteil der literarischen Neufassung ausgegeben. Zum anderen kann er dadurch natürlich auch nicht kritisch hinterfragt werden. Simone Trieder bricht umstandslos mit dem wenn nicht ihr, so doch ihrem Koautoren geläufigen Grundprinzip der Geschichtsforschung, historische Dokumente, vor allem aber Zeitzeugenberichte, die subjektiv geformt sind und das ihrer Natur nach sein müssen, kritisch zu hinterfragen und zur Diskussion zu stellen.

So wird zum Beispiel nicht erörtert, inwieweit die Schilderung Maria Kacprzyks von ihrer Unterredung mit ihrem Verteidiger und ihrer eigenen Rolle im Prozess vor dem Reichskriegsgericht zutrifft, in dem sie wundersamerweise nicht wie die Hauptangeklagte Krystyna Wituska zum Tode, sondern wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu »nur« acht Jahren Haft im verschärften Straflager verurteilt wurde, obwohl sich beider »Vergehen« nicht sonderlich unterschieden. Nach Kacprzyks Beschreibung versuchte sie, ihren mit dem NSDAP-Parteiabzeichen geschmückten Verteidiger für sich zu gewinnen, während die Mitangeklagten Krystyna Wituska und Wanda Kaminska ihn von vornherein ablehnten.

Sie leugnete ihre Vereidigung durch den polnischen Nachrichtendienst, die Krystyna angeblich gestanden hatte, und gab lediglich zu, sich nach der Adresse eines deutschen Wachbataillons in Warschau erkundigt zu haben. Als der Verteidiger sie fragte, ob sie nicht doch noch mehr »verbrochen« habe, deutete sie ihm angeblich an, dass sie tatsächlich mehr getan, darüber aber nichts ausgesagt habe und das auch nicht tun werde. Daraufhin habe er ihr mit einer Anzeige gedroht, worauf sie ihn mit den Worten entwaffnete: »Sie sind doch mein Verteidiger, das dürfen Sie nicht!« Überwältigt von soviel Naivität, vielleicht auch von der Attraktivität seiner jungen Klientin, sei der Nazianwalt, der später als Richter selbst Todesurteile fällen sollte, weich geworden und habe dann alles getan, um sie erfolgreich vor Gericht zu vertreten.

Ähnlich effektvoll sei ihr Auftritt vor Gericht gewesen. Vom Richter gefragt, warum sie sich einer deutschfeindlichen Organisation angeschlossen habe, soll sie ihn gebeten haben, zunächst die Gestapo aus dem Saal zu schicken, was er auch getan habe (!) – um ihn dann mit anklagender Geste über die Verbrechen der Deutschen in Polen aufzuklären. (Von denen man im Reichskriegsgericht – zu den Beisitzern des Prozesses gehörten ein Vizeadmiral, ein Oberst und ein Generalmajor – im vierten Jahr nach dem Überfall auf das Nachbarland natürlich keine Kenntnis hatte.) Der Richter sei von ihrem Auftritt beeindruckt gewesen und habe den Vorwurf der Spionage fallengelassen. Übrigens war es derselbe Richter, der im gleichen Atemzug Wituska gnadenlos zum Tode verurteilte.

Die dramatische Erzählung Kacprzyks – sie arbeitete später als Schauspielerin – übernimmt Simone Trieder, ohne mit der Wimper zu zucken: »Die Verteidigungstaktik griff.« Übrigens war es derselbe Anwalt, der auch Wituska »verteidigte« und sie später nicht einmal grüßte, weil er das angeblich nicht dürfe. Sie fand ihn lächerlich.

Der Leser erfährt nicht, dass es eine entsprechende Schilderung der Überlebenden gibt, sondern glaubt, aus dem Buch spräche die auf Quellenstudium gegründete historische Wahrheit selbst. Ob es wirklich so war, dass Maria Kacprzyk dauernd glückliche Umstände zu Hilfe kamen – so wurde sie ja auch nicht etwa in ein »Straflager« in verschärfte Haft, sondern in das in der Nähe der Weichsel (Wisla) gelegene Zuchthaus Fordon gebracht, in dem die Flucht zu ihrer Familie in lockende Nähe rückte – oder ob sie vielleicht doch Aussagen über den polnischen Nachrichtendienst gemacht hatte, die ihr eine mildere Behandlung sicherten, oder ob es schließlich politisches Kalkül der Nazis war, gegenüber jungen und gebildeten Pol(inn)en, die wie Maria antisowjetisch eingestellt waren, in einzelnen Fällen angesichts des Kriegsverlaufs Gnade walten zu lassen, um sie später für eigene Zwecke einzusetzen – das kann nicht geklärt werden.

Dass die beiden Autoren von der um »Wiedergutmachung« bemühten Tochter des damaligen Richters Geld für eine Paris-Reise angenommen haben, hat sicherlich keinerlei Einfluss auf ihre Beurteilung dieses Mannes gehabt, von dem Maria Kacprzyk noch bis zuletzt behauptete, sie habe ihm ihr Leben zu verdanken. Da erscheint die Tatsache, dass Krystyna Wituska und viele andere durch ihn ihr Leben verloren, offenbar weniger schlimm.

Nik und Tina

Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Autoren einen kurzen Überblick über die damalige Justizpraxis gegenüber Pol(inn)en gegeben hätten, denn oftmals reichten schon Kleinigkeiten für die Verhängung der Todesstrafe aus. So aber löst dieses gut lesbare, spannende, rührende, auch informative Buch letztlich Unbehagen aus. Als undurchschaubares Gemisch von Fakten und Fiktion entspricht es dem Zeitgeist, wird im Grunde aber weder den Überlebenden gerecht, die es erst möglich gemacht haben, noch den Toten, denen es Ehre erweisen will.

Der in diesem Jahr von Simone Trieder nachgereichte schmale Band »Nik und Tina« befasst sich mit der fragmentarischen und tragischen »Liebesgeschichte« von Krystyna Wituska und Zbigniew Walc, die leider in der umständlichen und teilweise banalen Schilderung der unternommenen Recherchereisen, der anfänglichen Geldsorgen und der persönlichen Auseinandersetzungen untergeht. Es hat den Anschein, als habe die Autorin lediglich ihre für »Zelle Nr. 18« noch nicht verwerteten Notizen und Eindrücke verarbeiten wollen. Angesichts des furchtbaren Schicksals von Krystyna Wituska und des noch furchtbareren Endes von Zbigniew Walc bei einem Massaker wenige Stunden vor Kriegsende wirkt diese Form der literarischen »Annäherung« auf peinliche Weise verfehlt. Offenbar führt ein falscher Weg, einmal beschritten, nur immer weiter in die Irre.

Cristina Fischer, freie Autorin, schreibt regelmäßig für junge Welt und lebt in Berlin. Sie befasst sich seit etwa zehn Jahren mit der Erforschung von Biographien aus dem antifaschistischen Widerstand. Zuletzt erschien von ihr an dieser Stelle in der Ausgabe vom 18./19. August 2018 »Denken aus Leidenschaft. Zum 120. Geburtstag des 1943 von den Nazis hingerichteten Psychiaters Dr. John Rittmei­ster (›Rote Kapelle‹)«.

Simone Trieder/Lars Skowronski: Zelle Nr. 18. Eine Geschichte von Mut und Freundschaft. Mit einem Vorwort von Helga Hirsch. Bebra-Verlag, Berlin 2014, 224 Seiten, 19,95 Euro

Simone Trieder: Nik und Tina. Gefährliche Briefe 1938–1944. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2019, 112 Seiten, 12 Euro (Das Buch enthält auch die Entstehungsgeschichte von »Zelle Nr. 18«.)

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