-
11.11.2019
- → Ausland
Jüdische Gräber in Dänemark geschändet
Kopenhagen. Auf einem jüdischen Friedhof in Dänemark sind Dutzende Gräber mutwillig beschädigt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden in der Stadt Randers im Westen des Landes »mehr als 80 Grabsteine mit grünen Graffitis bemalt und einige Grabsteine umgestoßen«. Nach Angaben eines Polizeisprechers hinterließen die Täter weder Symbole noch Inschriften auf den Gräbern. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, nachdem am Sonnabend eine Beschwerde eingereicht worden war. Wann sich die Schändung ereignet hatte, war zunächst unklar. (AFP/jW)
Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?
Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.
Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!