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Aus: Ausgabe vom 01.11.2019, Seite 14 / Feuilleton

Gut gehalten

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Niedliche Tiernamen haben sie jedenfalls nicht. Zu sehen sind, von links nach rechts, die fossilen Säugetierschädel von Loxolophus, Carsioptychus, Taeniolabis, Eoconodon. Sie stammen aus der Fundstelle Corral Bluffs nahe der Stadt Colorado Springs, aus der US-Forscher seit 2016 Tausende gut erhaltene Tier- und Pflanzenrelikte geborgen haben. Bei den vier gezeigten Kleintierschädeln handelt es sich um Knochen, die in eiförmigen Steinen verborgen waren. Forscher sprechen von sogenannten Konkretionen. Viele der Relikte aus Corral Bluffs gelten als Belege dafür, wie schnell sich das Leben weiter bzw. neu entwickelte, nachdem vor 66 Millionen Jahren in Mittelamerika ein Asteroid einen gewaltigen Krater in die Erde gerissen und so ein Massensterben ausgelöst hatte, deren prominenteste Opfer die Dinosaurier waren. (jW)

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