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Sozialfotograf

»Licht auf Ungerechtigkeit zu werfen«, sei seine Mission »als Sozialfotograf«, sagte der Brasilianer Sebastião Salgado, als er am Sonntag zum Abschluss der Frankfurter Messe den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegennahm. Er tat es im Namen all jener, die durch »brutale, von den reichsten Ländern der Welt kontrollierte Wirtschaftssysteme ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden«. Der 75jährige zeigt in Fotoreportagen das Elend von Flüchtlingen oder die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in Goldminen. Er wurde als erster Fotograf mit dem Preis geehrt, der seit 1950 vergeben wird. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2019, Seite 10, Feuilleton

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