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Bildhauer Matisse

Henri Matisse (1869–1954) ist vor allem für farbgewaltige Malerei bekannt. Eine Ausstellung des Kunsthauses Zürich zeigt den Franzosen ab heute und bis zum 8. Dezember als Bildhauer. »Sein plastisches Werk gehört zu den Meilensteinen der Moderne«, teilte das Museum vor ab mit. Schwerpunkt der Schau ist der von Matisse selbst mittels Fotos dokumentierte Entstehungsprozess etwa von Bronzen. Seien die Figuren »zunächst noch naturalistischen Idealen verpflichtet« gewesen, hätten »spätere Schöpfungen oder weitere Bearbeitungen desselben Motivs eine immer stärkere Abstraktion« gezeigt. Beispiele seien die über einen Zeitraum von 20 Jahren entstandenen überlebensgroßen Bronzereliefs »Nu de dos I–IV« oder die liegenden Akte (»Nu couché I–III«). Neben Leihgaben aus Sammlungen in Kopenhagen, Washington, Paris oder Moskau sind in Zürich vor allem Exponate aus dem Musée Matisse in Nizza ausgestellt. Dort wird die Ausstellung 2020 zu sehen sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2019, Seite 11, Feuilleton

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