-
29.08.2019
- → Inland
BRD-Firmen bauen russische Bahntrasse mit
Moskau. Bahnreisende sollen künftig schneller von Moskau nach St. Petersburg kommen. Am Neubau dieser Hochgeschwindigkeitstrasse werden deutsche Firmen beteiligt sein, wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) am Mittwoch in Moskau mitteilte. Mit der russischen Staatsbahn sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte im Frühjahr grünes Licht für den Bau der Strecke zwischen der Haupt- und der nordrussischen Hafenstadt gegeben. Züge sollen dann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 350 Kilometer pro Stunde unterwegs sein und so die Fahrzeit von derzeit gut dreieinhalb auf zwei Stunden verkürzen. Zwischen beiden Metropolen verkehren bereits von Siemens gebaute Schnellzüge vom Typ »Sapsan«. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
