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»Open Arms«: Lage an Bord dramatisch

Madrid. Nach zweieinhalb Wochen auf See hat Spanien dem Rettungsschiff »Open Arms« offiziell Algeciras in Andalusien als sicheren Hafen angeboten. Das erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag auf Twitter. Die 1.800 Kilometer weite Fahrt bis dorthin würde allerdings erneut mehrere Tage auf hoher See für die erschöpften Migranten bedeuten, weshalb diese Option laut einem Sprecher der Hilfsorganisation »Proactiva Open Arms« »höchst unwahrscheinlich« sei. Am Sonntag seien Migranten aus Verzweifelung von Bord gesprungen – offenbar, um zu versuchen, die nahe gelegene Insel Lampedusa zu erreichen. Auf dem Schiff harren 107 Migranten aus. Unterdessen hat die italienische Küstenwache nahe Lampedusa 57 Menschen aus Seenot gerettet und auf die Insel gebracht, wie ANSA am Sonntag berichtete. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2019, Seite 1, Ausland

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