-
12.08.2019
- → Ausland
Zehntausende bei Pride-Parade in Polen
Plock. Bei der ersten polnischen Pride-Parade nach den schweren Ausschreitungen in Bialystok vor drei Wochen konnten Zehntausende Teilnehmer in Plock weitgehend ungestört demonstrieren. Der »Marsch für Gleichberechtigung« in der 120.000-Einwohner-Stadt war von Hunderten Polizisten geschützt worden. Wie das Onlineportal Queer.de berichtete, hatten sich rund 100 Gegendemonstranten, überwiegend junge Nationalisten, Hooligans und Anhänger der »Allpolnischen Jugend«, am Wegesrand der Parade versammelt. Vereinzelt wurden Böller oder Eier auf die Teilnehmenden geworfen, die Polizei hatte die Lage aber im Griff und nahm einige Störer und Gewalttäter umgehend fest. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
