Der Schwarze Kanal
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Aus: Ausgabe vom 31.07.2019, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Akutagawa (George Lam, r.) erkennt schnell, dass die Scheinidylle, die die Landesregierung vorzuspielen versucht, nicht der Wahrheit entspricht: »Boat People«

Swimming Pool

Dieser Film wird sehr oft gebracht, obwohl er sehr gut ist – was ist da los? Nehmen wir’s hin! Die Krimiautorin Sarah Morton versucht, in dem abgelegenen Landhaus ihres Verlegers John Bosload eine Schreibblockade zu überwinden. In die Idylle platzt Julie, Johns lebenslustige Tochter. Deren Liebesleben erweist sich schon bald als wunderbare Inspirationsquelle für Sarah. Mit dem Auftauchen einer Leiche nehmen die Ereignisse dann die notwendige düstere Wendung. F/GB 2003.

Arte, 20.15 Uhr

Land der Nichtschwimmer – Unterschätztes Risiko

2018 gab es in Deutschland 504 Badetote. 80 Prozent der Unfälle passierten an Seen, Flüssen und Bächen – an Gewässern, an denen die Überwachung durch geschultes Personal keine Pflicht ist. Die DLRG schätzt, dass über das Jahr 2019 in Sachsen-Anhalt rund 100 Rettungsschwimmer zu wenig eingesetzt werden können. Ein Reporterteam ging den Fragen nach, ob die Bundesrepublik ein Land der Nichtschwimmer sei und woran dies liegt. Am fehlenden Schwimmunterricht und an den überforderten Eltern vermutlich.

MDR, 20.45 Uhr

Boat People

Der japanische Reporter Akutagawa kehrt drei Jahre nach dem Ende des Vietnamkriegs zurück an seine alte Wirkungsstätte. Er findet ein Land vor, dessen Bewohner unter der neuen Regierung zufrieden schienen. Allmählich erkennt Akutagawa jedoch das Gesicht des kriegszerstörten Landes. Er beginnt zu recherchieren und sammelt Informationen. Klassiker (1983) der neuen Welle des Hongkong-Films von Ann Hui, gedreht u. a. auf der chinesischen Insel Hainan – aus einer Zeit, als China und Vietnam im Streit lagen. Auf Taiwan wurde der Film verboten. HK/China, 1982

Arte, 22.45 Uhr

Woodstock: Drei Tage, die eine Generation prägten

Im August 1969 kamen eine halbe Million junger Menschen auf einer Farm im Bundesstaat New York zusammen, um drei Tage lang zu feiern und Musik zu hören. Dieser Dokumentarfilm berichtet über die Organisatoren des Festivals, die unterschätzt hatten, welche Ausmaße das alles annehmen würde. Zudem erzählt er die Geschichte der Musikveranstaltung aus der Perspektive von Woodstock-Besuchern. Soweit sie sich an alles erinnern. Nass ging es auch da zu. USA/D 2019

Das Erste, 22.45 Uhr

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