-
29.07.2019
- → Inland
Iran warnt EU vor Entsendung von Flotte
Berlin. Iran hat die EU vor der Entsendung einer Marineflotte in die Golfregion gewarnt und zugleich den Gesprächsfaden im Streit über sein Atomprogramm wieder aufgenommen. Ein Regierungssprecher in Teheran sprach am Sonntag mit Blick auf eine europäische Flotte im Golf von einem »feindlichen Signal«. Laut Präsident Hassan Rohani wäre die Präsenz ausländischer Truppen in der Region ein »Hauptgrund für Spannungen«. Nach der Festsetzung eines britischen Öltankers in der Straße von Hormus strebt London einen Marineeinsatz der EU auf der für Öltransporte wichtigen Route an, um die Handelsschifffahrt zu sichern. Frankreich, Italien und Dänemark haben ihre Unterstützung signalisiert. Die Bundesregierung hat sich bislang zurückhaltend geäußert, auch wenn die Diskussion darüber im politischen Berlin an Fahrt gewinnt. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
