Zum Inhalt der Seite

Proteste in Puerto Rico gehen weiter

San Juan. In Puerto Ricos Hauptstadt San Juan haben am Donnerstag (Ortzeit) laut Schätzungen 200.000 Menschen für den Rücktritt des Gouverneurs Ricardo Roselló demonstriert. Dabei war es wie auch schon bei vorherigen Protesten zum Einsatz von Tränengas gekommen. Die Demonstranten werfen Roselló Veruntreuung öffentlicher Gelder in Millionenhöhe und Verhöhnung der Opfer des Hurrikans María vor, der 2017 großen Schaden in dem US-Außengebiet angerichtet hatte. Seit einer Woche fordern täglich Tausende den Rücktritt des Gouverneurs. Auch für die nächsten Tage sind Großdemonstrationen angekündigt. (PL/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2019, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!