-
15.07.2019
- → Ausland
Ukrainische Nationalisten greifen Fernsehsender an
Kiew. In der Ukraine ist in der Nacht zum Sonnabend eine Fernsehstation mit einem Granatwerfer beschossen worden. Der TV-Sender 112 Ukraine hatte zuvor angekündigt, eine Dokumentation auszustrahlen, in der es auch ein Interview mit Russlands Präsident Wladimir Putin gibt. Der Film »Die nicht erzählte Geschichte der Ukraine« von US-Regisseur Oliver Stone behandelt die Hintergründe zum Machtwechsel 2014 und zum Krieg im Donbass. Der Sender hatte am Freitag mitgeteilt, »eine direkte Drohung mit einem physischen Angriff« von ultranationalistischen ukrainischen Gruppen erhalten zu haben. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
