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Aus: Ausgabe vom 13.07.2019, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Kratzt am Dolce Vita: »Im Schatten des Supervulkans«

Im Schatten des Supervulkans

Geht es weiter – oder geht alles unter? Dass ein süßes Leben zwischen diesen Polen möglich ist, wissen die Neapolitaner seit Jahrtausenden. Ihre Stadt wird von zwei mächtigen aktiven Vulkanen flankiert. Im Osten vom Vesuv, der einst die Stadt Pompeji zerstörte, und im Westen lauert ein schlafender Riese: die Phlegräischen Felder – ein Supervulkan. Wissenschaftler überwachen das Gebiet 24/7, drei Millionen Menschen leben mit der Gefahr eines Ausbruchs. Die Forscher wissen, dass die Vulkane erneut explodieren werden. die Frage ist nur, wann.

Arte, Sa., 21.40 Uhr

Rush Hour

Inspektor Lee ist in der Unterwelt Hongkongs gefürchtet, nicht zuletzt, weil ihm der einflussreiche Konsul Han immer wieder den Rücken freihält. Als Hans Tochter in den USA entführt wird, ist es für Lee deshalb eine Frage der Ehre, sie zu befreien. Das sieht die Polizei von Los Angeles jedoch nicht gern und teilt dem unliebsamen Kollegen aus Hongkong Detective James Carter als Aufpasser zu. Klassiker des Kultur-Clashs. USA 1998.

Sat. 1, Sa., 22.00 Uhr

Mädchen im Schaufenster

Lino Ventura und Bernard Fresson verkörpern in diesem wunderbaren Film zwei italienische Gastarbeiter. Das neorealistische Melodram überzeugt nicht zuletzt durch die präzise Schilderung der Arbeitsbedingungen in einer niederländischen Kohlengrube. Zum 100. Geburtstag von Lino Ventura (14.7.1919). I/F 1961.

RBB, Sa., 23.30 Uhr

Unter unserem Himmel

Autobahngeschichten

Auf seiner Reise auf der A 8 von Bayerisch Schwaben nach Baden-Württemberg erlebt das Filmteam viel Natur direkt an der Autobahn. Unterwegs werden ein Café in einem Schloss, Überreste einer geheimen Flugzeugfabrik aus dem Zweiten Weltkrieg sowie eine ehemalige Feriensiedlung besucht, schließlich wird eine Mühle in einem Wolkenkratzer entdeckt.

BR, So., 19.15 Uhr

Das »Bel Ami« – Eine Ehe im Rotlicht

Ende der 1970er Jahre eröffnete Detlef Uhlmann in einer Westberliner Fabrikantenvilla das »Bel Ami«, angeblich Deutschlands edelsten Nachtklub, wie der Playboy damals schrieb. Nachts Besitzer eines Bordells, am Tag treusorgender Ehemann. Das Doppelleben funktioniert. Bis Uhlmann vorgeworfen wird, mehrere Millionen an Steuern hinterzogen zu haben.

RBB, So., 22.45 Uhr

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