-
13.07.2019
- → Ausland
Iran fordert Freigabe von Tanker
Teheran. Der Iran hat Großbritannien wegen des bei Gibraltar festgesetzten Tankers erneut gewarnt. »Falls die Briten sich von den USA beeinflussen und sich auf gefährliche Spielchen einlassen wollen, raten wir ihnen, dies lieber nicht zu tun«, sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Freitag. Nach der Festnahme des Kapitäns und des Ersten Offiziers des Tankers am Donnerstag habe das iranische Außenministerium zum vierten Mal binnen einer Woche den britischen Botschafter in Teheran einbestellt, so der Sprecher. Mussawi bestritt, dass Syrien das Ziel des Schiffes gewesen sei. Der Tanker »Grace 1« ist nach seinen Worten zu groß, um in syrische Häfen einzulaufen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!