-
11.07.2019
- → Inland
BRD-Autoindustrie wehrt sich gegen CO2-Steuer
Berlin. Die von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) vorgeschlagene CO2-Steuer stößt bei den deutschen Autoherstellern auf Ablehnung. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) macht sich statt dessen für einen europaweiten Emissionshandel stark. Eine »marktwirtschaftliche Logik« schaffe bessere Voraussetzungen, um die Klimaziele zu erreichen, heißt es in einem Positionspapier des VDA. Eine Steuer auf das klimaschädliche Kohlendioxid würde hingegen »einzelne Verbraucher über Gebühr belasten und damit automatisch zu Akzeptanzproblemen und sozialen Verwerfungen führen«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!