08.07.2019
Diffamierungskampagne
Gehorsamst pro Netanjahu
In Berlin häufen sich Fälle von Zensur, wenn es um Kritik an der rechten israelischen Regierung geht
Von Peter Schaber
Am Abend des 22. Juni machte sich Khaled Barakat auf den Weg zu einem sudanesischen Gemeindezentrum in Berlin-Schöneberg. Dort sollte der palästinensische Journalist und Aktivist einen Vortrag über Donald Trumps als »Deal des Jahrhunderts« angekündigten Nahostplan halten. Doch dazu kam es nicht. Die Berliner Polizei erwartete Barakat bereits. »Sie stoppten mich und meine Begleiterin und teilten mir mit, dass ich nicht sprechen dürfe. Die Veranstaltung sei abgesagt. ...
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