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Streiks im Einzelhandel ausgeweitet

Berlin. In der laufenden Tarifrunde im Handel hat Verdi die Streiks in mehreren Bundesländern am Freitag ausgeweitet. Der Schwerpunkt der Arbeitskampfmaßnahmen lag dieses Mal auf dem Konzern Kaufland: In insgesamt rund 165 Filialen des Unternehmens wollten Gewerkschaftsangaben zufolge mehr als 2.000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen und zu drei zentralen Streikversammlungen zusammenkommen. Die Unternehmer hätten bisher nur Reallohnverluste geboten. »Das ist eine Unverschämtheit angesichts der harten Arbeit, die die Beschäftigten täglich leisten«, teilte Orhan Akman, Verdi-Bundesfachgruppenleiter für den Einzelhandel, am Freitag mit. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2019, Seite 5, Inland

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