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01.06.2019
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Mindestens 1.300 Menschen »versehentlich getötet«
Beirut. Die internationale Koalition gegen die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) hat angegeben, bei ihren Luftangriffen im Irak und Syrien seit 2014 mehr als 1.300 Zivilisten getötet zu haben. Nach Prüfung der vorliegenden Informationen sei davon auszugehen, dass bei den Luftangriffen mindestens 1.302 Zivilisten »versehentlich getötet« worden seien, erklärte das US-geführte Militärbündnis am Freitag. Demnach flog die Koalition zwischen August 2014 und Ende April dieses Jahres 24.502 Luftangriffe in Syrien und dem Irak. Menschenrechtsaktivisten gehen von deutlich höheren Opferzahlen aus. (AFP/jW)
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